Musikfestival

Orange Blossom Special Festival – Das beste kleine Festival der Welt hat große Sorgen

OBS 2025 (Photo: Denis Schinner)

Es ist zu einer schönen Gewohnheit geworden, dass das Orange Blossom Special Festival (kurz OBS) sich jährlich mit einem Maskottchen schmückt und dem jeweiligen Jahr ein Motto zuordnet. Wobei das eigentlich hoffnungsvolle Motto von 2025, „Als gäbe es ein Morgen“, leider eine traurige Entwicklung vorweggenommen hat. Denn ob es ein Morgen gibt beziehungsweise wie dieses künftig aussieht, ist derzeit recht ungewiss.

Das beste kleine Festival der Welt hat große Sorgen. Das ist nicht nur traurig um der Sache willen, sondern macht mich auch persönlich betroffen. Seit mehreren Jahren bin ich Teil der Crew um Festival Director Rembert Stiewe, die Jahr für Jahr das OBS zu einer „Lebenstankstelle“ machen (Motto 2026), zu einer Realitätsflucht, einem Utopia aus freundlichen (und ich meine WIRKLICH freundlichen) Menschen, tollen Bands und einem Gefühl – oder meinetwegen Vibe –, den ich anderswo so noch nicht kennenlernen durfte.

 

OBS 2025 (Photo: Frank Henke)

Wer jemals bei einem der Hauptacts abends im Garten stand, wenn die Sonne das Weserbergland in Orange-Rot taucht und hinter einem im Gras ein Kind mit leeren Bierbechern spielt, während seine Eltern knutschen, während vor einem zwei alte OBS-Hasen mit grauem Fusselhaar sich Tabak von zwei Indiekids schnorren und neben der Bühne Mitglieder der Crew mit Feierabendgetränk in der Hand, über das ganze Gesicht strahlend, Küsschen und Umarmungen austauschen, dann ist das eine Ganzkörpererfahrung, die beseelt.

„Es heißt ja immer: ‚Welt aus, OBS an‘. Das stimmt, aber ich muss sagen: Für mich ist das OBS keine Parallelwelt. Das, was wir da jedes Jahr zusammen erleben, ist ganz real, es ist ECHT – und ich glaube, genau das macht es so besonders. Beim OBS kommen Menschen zusammen, die richtig doll Bock darauf haben, dass jede und jeder Einzelne im Garten eine gute Zeit hat, gesehen und geschätzt wird für das, was er oder sie ist. Menschen, deren Herz für Musik brennt. Für dieses wunderbare Line-up, in dem man jedes Jahr Musik entdecken darf, die man dann das ganze Jahr rauf und runter hört – weil an ihr fortan dieses einzigartige Gefühl klebt: das OBS-Gefühl.“
(Lena, OBS Crew)

Man ist umsichtig, nachsichtig, kümmert sich umeinander und ist rücksichtsvoll. Es wird Müll aufgesammelt, und wenn man auf der äußerst „beliebten“ „Hygieneschicht“ in der Crew-Weste übers Gelände schlurft, Klopapier nachlegt, die Pissbecken sauber macht und Mülltüten austauscht, wird einem aufrichtig von Gästeseite gedankt. Außerdem, wenn ich es recht entsinne, gab es während des gesamten Bestehens des Festivals bisher nicht einmal eine Schlägerei oder sonstiges Rumgepimmel im Glitterhouse-Garten (trotz niemals versiegender Rauschgetränke).

Rembert Stiewe, OBS 2024 (Photo: Tanja Robrecht)

They were there before you knew they were cool

Als sei das alles noch nicht toll genug, gibt es natürlich noch die Musik. King Hannah, Die Nerven, Get Well Soon, Gurriers und The Haunted Youth  – they were there before you knew they were cool. Zwischen grummeligem Folkrock von Dave Eugene Edwards über den bombastisch-ausufernden Noise-Prog von Alex Henry Foster, zwischen Doom-Metal von Néander und dem Indie-Kinderchor Tiny Wolves bis hin zu Rap-Superstar Casper: Alles, was eigentlich nicht zusammenpasst, spielt hier quer durcheinander – und siehe da: Es passt eben doch. Schlicht, weil es weder beim Booking noch beim Publikum Scheu gegenüber Bands oder Genres gibt, die nicht unbedingt zur eigenen Playlist passen, oder vereinfacht gesagt: weil man Musik liebt.

„Ich war 2024 zum ersten Mal beim OBS, als wir mit Muff Potter dort gespielt haben. Da gab es dieses in Szenekreisen außergewöhnlich gut beleumundete Festival ja bereits eine ganze Weile, und natürlich hatte ich auch schon viel davon gehört, wie toll und wie anders es gegenüber den meisten anderen deutschen Rockfestivals beim OBS doch zugehen solle. Es war also alles schon ziemlich aufgeladen, als wir im Mai 2024 dort ankamen – und hat uns dann trotzdem noch ganz schön geflasht. Die allgemeine Stimmung, wie man als Band dort aufgenommen wird, diese Liebe zur Sache und nicht zuletzt auch die große Liebe zu guter Musik, um die es bei vielen Festivals ja nur noch am Rande zu gehen scheint.
Letztes Jahr bin ich dann im Rahmen meiner Lesung aus ‚Soledad‘ in einer extra als Lesebühne dafür hergerichteten Scheune noch zweieinhalb Tage als Gast geblieben und konnte das alles noch viel mehr in mich aufsaugen: die herzlichen Empfänge, den familiären Umgang, die schönen Aftershow-Partys in diesem seltsamen (und natürlich auch sehr schönen) deutschen Mitten-im-Nichts-Kaff Beverungen.
Für ein Indie-Festival mit derart geschmackssicherem Booking ist das OBS angenehm frei von Dünkel oder Blasiertheiten jeglicher Art. Man spürt in jedem Moment, wie sehr sich alle freuen, dort zu sein. Sowohl vor als auch auf, hinter und wahrscheinlich sogar unter der Bühne. Alles nicht selbstverständlich.“
(Thorsten Nagelschmidt, Musiker und Autor)

Das Leben könnte also so einfach sein, aber die letzten Jahre mit Pandemie, Krieg, dem Erstarken globaler Monopole in der Musikbranche, allgemein steigenden Kosten in allen Lebens- und Arbeitsbereichen sowie dem Klimawandel hauen einem irgendwann so große Löcher in die Tasche, dass man diese kaum mehr stopfen kann.
Ähnliche Liebhaber-Festivals wie das Mayfield Derby, Rocco del Schlacko oder selbst das über hiesige Grenzen bekannte MELT! mussten irgendwann dem Druck nachgeben und existieren nicht mehr.
Demgegenüber stehen in Sekundenschnelle ausverkaufte Shows von Megastars wie Lady Gaga, Harry Styles oder Taylor Swift, für deren Tickets man selbst für mittelmäßig beschissene Plätze die Kohle eines Kleinwagens investieren muss. Seelenlose Rockpop- und Penisfestivals wie Rock am Ring, Rock im Park oder das Hurricane/Southside können das allerdümmste Line-up der letzten 20 Jahre aufstellen: Die Menschen rennen los und geben 500 Euro aus, um vier Tage im Müll zu campen und sich das Zelt anpissen zu lassen, nur um dann abends von Trotteln wie Limp Bizkit angeblökt zu werden – es ist schier zum Verzweifeln. Aber später mehr dazu.

Die Zahlen sprechen ebenfalls eine unschöne Sprache: 2025 wurden laut der LiveMusikKommission 575 Anträge bei dem Förderfonds für Festivals gestellt, mit einem Anteil von 94 Prozent von kleineren Festivals mit weniger als 15.000 Gästen. Lediglich 127 davon wurden genehmigt. Auch interessant: Klassikfestivals sind weitaus stärker förderfinanziert und können so rund 40 Prozent ihres Budgets aus öffentlichen Mitteln abdecken, zusätzliche 24 Prozent werden zudem durch Sponsoren, Stiftungen und private Geldgeber generiert. Der Anteil öffentlicher Förderung für nischigere Pop-/Rock-/Jazz-Festivals liegt hingegen nur bei rund 20 Prozent.
Auch beim Blick in die Glaskugel geht es weit auseinander: Nur 62 Prozent der aktuell stattfindenden U-Musik-Festivals sehen für sich eine Zukunft, gegenüber rund 82 Prozent der Klassikfestivals. Besonders traurig: Zehn Prozent der aktuellen U-Musikfestivals befürchten sogar ein unmittelbares Aus – entgegen etwa vier Prozent bei Klassikfestivals.

Neben zu wenig Geld aus dem Säckel kommt hinzu, dass Big Player wie Live Nation oder Eventim mit ihrem Quasi-Monopol ein globales Netzwerk geschaffen haben, in dem viele bekanntere Bands riesige Gagen bezahlt bekommen oder sogar Exklusivverträge geschlossen werden, während kleine Festivals diesen Luxus schlicht nicht haben und viele Acts, die Interesse generieren könnten, von vornherein schon „unbookable“ sind.

„Seitdem ich auf dem OBS bin, war ich gar nicht mehr auf vielen anderen Festivals. Es ist wahrscheinlich das Persönliche, was das OBS so speziell macht. Für Besucher ist es ein Festival zum Anfassen, sowohl was Veranstalter und Crew als auch Künstlerinnen und Bands anbelangt, und intern gibt es keine Hierarchien. Es wird diskutiert und Meinungen eingeholt, gerade auch, wenn im Team mal Fehler passieren. Es besteht immer der Wunsch, sich weiterzuentwickeln – menschlich und organisatorisch. Was Rembert mit dem Festival geschaffen hat, ist einfach eine Wohlfühloase, mit der richtigen Einstellung, viel Toleranz und Akzeptanz und vor allem Humor. Ich glaube, dass wir alle am liebsten einfach zusammen lachen. Es ist eine Familie, und das merken die Besucheri:nnen, denke ich. Das sind auch die kleinen Besonderheiten auf dem Gelände, im Festivalprogramm oder sonst wo. Das gibt alles Kraft – für dein Herz und für deine Seele.“ (Simon, OBS Crew)

Jammer-Post

Vor Kurzem teilte Veranstalter Rembert Stiewe einen, wie er sagt, „Jammer-Post“. Nach allerlei Einwand und Zuspruch konnte man sich darauf einigen, dass er schlicht die Hürden des OBS – und nicht nur dessen – transparent gemacht hat.

Gleiche Probleme wie Stiewe können auch Veranstalterkolleg:innen wie Stefan Reichmann vom Haldern Pop oder der Immergut e. V. aus Mecklenburg-Vorpommern bestätigen. Es knirscht gewaltig im Gebälk. Mit Gewinnen rechnet man ohnehin nicht mehr. Wenn man eine schwarze Null am Ende des Tages aufschreiben kann, ist man schon froh – aber auch das ist seit der Pandemie nicht mehr garantiert. Hinzu kommen immer weiter steigende Kosten für die Veranstalter und – auch nicht zu unterschätzen – die unzuverlässige Wetterlage.

Im letzten Jahr kam es zu solchen Regengüssen, dass einige Personen, die auf dem Campingplatz gezeltet hatten, notgedrungen auf Flure oder die Fußböden in der OBS-Villa umquartiert wurden, weil das Zelt quasi weggeschwommen ist. Viele, die sich auf ein sonniges Pfingstwochenende eingestellt hatten, stürmten den ortsansässigen Kik-Markt und kauften zusätzliche Pullover, Jacken und neues Schuhwerk. 2022 gab es sogar das erste und einzige Mal in der Geschichte des OBS eine Evakuierung, weil ein derart heftiges Gewitter aufzog, dass die Feuerwehr kurzerhand befahl, alles Treiben einzustellen und das Publikum vom Gelände in eine angrenzende Halle zu führen. Auch wenn die meisten das Beste aus der Lage machten: Viele dürften diese Erlebnisse nachhaltig verstört haben.

„Der Vorverkauf ist Mist, ja“, sagt Stiewe. „3400 ist ausverkauft, aktuell liegen wir bei 2300 abgesetzten Karten seit November. Unsere Hoffnung ist, dass wir durch Spontankäufe kurz vorher und Tageskarten noch Leute dazubekommen. Aber das ist für die Planung natürlich suboptimal.“
Dabei versucht das OBS, seinen Ticketkäufer:innen das Leben möglichst leicht zu machen: Man kann gekaufte Karten bis zu einer Woche vor Veranstaltung kostenlos zurückgeben – und zwar ohne Nachweis einer Krankheit oder sonstiger persönlicher Einschränkungen. Darunter fällt also auch eine als mies empfundene Wetterprognose.

Aber Wetter hin oder her: Für viele ist der Besuch eines Festivals in ihrer wirtschaftlichen Lage Luxus. Steigende Mieten und Nebenkosten, Energienachzahlungen, explodierende Einkaufspreise, Bahntickets, Benzin, Kinder, Haustiere – alles frisst einem die Haare vom Kopf. 150 Euro haben oder nicht haben kann für manche bedeuten, sich gegen 14 Tage Essen zu entscheiden. Auch hier möchte das OBS niemanden allein im Regen stehen lassen und hat kurzerhand Sozialtickets auf den Markt geworfen.

Wer also keine Kapazität hat, sich das Festival zum Vollpreis zu leisten, kann ein „We Are Family“-Sozialticket erwerben. Das Ticket wird aus einem Solidartopf finanziert, der von den Käufer:innen der Vollpreistickets freiwillig gefüllt werden kann. Beim Checkout kann durch den Vollpreiskunden ein frei wählbarer Solidarbeitrag gespendet werden. 50 Tickets stellt das OBS vorab bereit, der Rest wird durch die genannten Spenden finanziert. Und auch hier gilt: Bei der Bestellung muss kein möglicherweise als peinlich empfundener Nachweis über Bedürftigkeit erbracht werden.
Keine Angst, dass das Sozialticket von Knauserköpfen ausgenutzt wird?

Rembert Stiewe: „Wenn da jetzt pro Jahr zwei bis drei Leute dabei sind, die sich theoretisch ein Vollpreisticket hätten leisten können und das nicht tun, dann ist das solidarisch gesehen doof, aber das bringt mich nicht um den Schlaf. In den letzten vier Jahren sind wir rund 400 Sozialtickets losgeworden – das zeigt ja auch, dass diese OBS-Familie echt zusammenhält und dass viele von den Vollpreiskäufern gewillt sind, ordentlich zu spenden, was superschön ist. Wir möchten kollektiv, dass Menschen, denen es finanziell nicht so gut geht, auch kulturelle Teilhabe möglich ist. Zusätzlich gibt es bei uns noch ein günstiges Jugendticket für 50 Euro, und Kinder bis 12 Jahren kommen gänzlich umsonst rein. Deswegen kommen wir jetzt auch nicht in den Himmel, aber ich denke, das ist schon eine ganz gute Lösung für alle Beteiligten.“

„Man neigt dazu, den Wert eines Festivals oder einer Kunstveranstaltung anhand der Ticketverkäufe und des Bekanntheitsgrades zu beurteilen. Ich bin jedoch fest davon überzeugt, dass Festivals wie das OBS ein Fundament und unverzichtbarer Bestandteil eines menschlichen Miteinanders sind. Sie bieten eine besondere Art der Begegnung, der Gemeinschaft und des sozialen Netzes. Ohne Festivals wie das OBS verstummt nicht nur die Musik, sondern es versiegt auch ein kollektives Lebenselixier. Deswegen müssen wir diese Festivals nicht nur schützen, sondern auch ihr Fortbestehen sichern. Leider wird dies allzu oft durch Umstände torpediert, die diese Veranstaltungen in einen permanenten Überlebensmodus zwingen.“
(Alex Henry Foster, Musiker)

Ein weiteres, nicht zu unterschätzendes Thema: Erlebnisorientierung. Während neuere Veranstaltungen wie das „Glücksgefühle“-Festival bis zu einer Viertelmillion (vorwiegend junge) Menschen erwarten, werden eher traditionelle Indie-Festivals immer weniger besucht – je älter diese werden, genau wie ihr Publikum.
Über Instagram und TikTok, gepolstert durch Sponsoren wie Penny, Shein und sogar die Bundeswehr (!), wird suggeriert, dass man auf zu Großstadt-Happenings aufgeblasenen Events zwischen seelenlosem Persil-Techno von David Guetta und Bild-Zeitungs-Rock von Andreas Gabalier die persönliche Erleuchtung findet. Aber zuerst muss man am Bundeswehrstand vorbeikommen, ohne einkassiert zu werden.
Googelt man „Glücksgefühle Festival“, steht in der KI-Vorschau der Suchergebnisse gleich als dritte Option neben „Wann ist das Festival?“ und „Ist das Festival gut?“ die Frage: „Was ziehe ich auf dem ‚Glücksgefühle Festival‘ an?“ (Antwort: bohémes Häkelkleidchen, grelle knappe Tops über dem Bikinioberteil, coole Boots und Fransentasche.)
Die Sehnsucht nach Anerkennung, Zugehörigkeit und Community in Zeiten zunehmender Vereinzelung ist groß. Und obwohl heute so stark wie kaum zuvor die eigene „Einzigartigkeit“ inszeniert wird, trägt man am Ende doch eine Art Uniform made in China, nutzt dieselben Filter und lässt sich Konsum als Freiheit und Massenaufläufe als exklusives Erlebnis verkaufen.

Rembert Stiewe: „Bei einem Festival geht es ja nicht nur um die Musik. Solche Veranstaltungen zeigen für junge Leute auch Perspektiven auf. Durch Corona haben wir allerdings ein paar Jahrgänge von zukünftigen Festivalgängern verloren …“

OBS 2025 (Photo: Tanja Robrecht)

Die gleichen Klos und Duschen

Eine Alternative ist zum Beispiel Bodenständigkeit. Beim OBS ist die Grenze zwischen „Star“ und Publikum, zwischen Crew und Publikum verwischt bis nicht vorhanden. Leute wie Bela B. wurschteln nach ihrem Auftritt durchs Haus, trinken Bier, hängen im Garten und machen Handyfotos von anderen Bands vom Glitterhouse-Balkon aus – kurz zuvor stand er noch mit Die Ärzte drei Mal hintereinander vor 60.000 Leuten auf dem Tempelhofer Feld.
Fragt man sich bei den auftretenden Künstler:innen um, wird immer wieder betont, wie sehr der lockere und herzliche Umgang geschätzt wird und wie offen das Klima ist. Man sitzt zusammen im gleichen Cateringzelt, nutzt die gleichen Klos und Duschen. Und wenn einem ein besoffener Künstler bei der Aftershow im Stadtkrug sein Rotweinglas über die Hose kippt, gibt es einen Anranzer – und er wird losgeschickt, einen Lappen zu holen.
All das hat etwas sehr Gesundes: sich immer mal wieder bewusst zu machen, dass ein Verhältnis zwischen Erschaffer:in und Konsument:in nicht zwingend top-down sein muss.

Man kann nur hoffen, dass sich irgendwann wieder eine Trendwende abzeichnet. Wie, weiß ich nicht – weiß auch Rembert nicht. Aber wie bei so vielen Dingen stirbt die Hoffnung zuletzt. Und wer keine Hoffnung mehr hat, ist bekanntermaßen tot. Rembert Stiewe: „Also ich bin jetzt nicht hier angetreten, um irgendwann zu sagen: ‚So, das war’s, jetzt kaufe ich mir eine Insel und zähle die Scheine.‘ Was schon gut wäre, ist, wenn ich mein Auto nochmal durch den TÜV kriegen könnte …“

„Als diese unglaublich großzügigen Menschen, die dieses Festival zu etwas so Einzigartigem machen, mich so herzlich aufgenommen haben, kam das genau im richtigen Moment für mich – persönlich wie künstlerisch …“
(Alex Henry Foster, Musiker)

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