Geschichten bei den Anderen

2020, the bedroom edition

Jetzt, am Ende von 2020, erscheint der Zeitpunkt richtig, die eigene Verblüffung öffentlich kund zu tun, die einen das ganze Jahr über begleitet hat. Die Verblüffung darüber, dass man trotz all der heftigen Corona-Ereignisse, –Einschränkungen und -Folgen, aber auch der weiteren weltpolitischen Dramen wie der stetig zunehmen Migrationsbewegungen  und ess unsägliche Umgehens der reichen, westlichen Länder und eines Großteils ihrer Bevölkerung mit den notleidenden Flüchtlingen und natürlich auch die sich immer schnell drehende Spirale der Umweltkatastrophen kein Umdenken bei den Menschen feststellen kann. Noch immer agieren die meisten Gewinnmaximierend in ihrem Sinne, reflektieren im privaten und beruflichen Alltag viel zu wenig, in welcher Situation ihre Mitmenschen sind und machen vielen so permanent das eh schon schwierige Leben noch unnötig schwieriger. Eklatant dabei oft die Diskrepanz zwischen kommunizierten Haltung und gelebter Handlung. Gerade wir in unseren privilegierten westlichen Verhältnissen sollten uns bewusst machen, dass wir eine Verantwortung haben aus diesen heraus bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für so viele Menschen wie möglich zu ermöglichen – und eben nicht durch hierarchische Positionen Projekte auszubremsen, zu verkomplizieren und so letztlich zu einem weiteren emotionalen Ballast für Leute im eigenen Team und drum herum zu machen.

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New German Rap – Die entfremdeten Subjekte – Eine Analyse am Beispiel von Sierra Kidd, negatiiv OG, Yin Kalle und Edo Saiya

negatiiv OG: „Diggah, ich habe mehr Drogen im Bauch gehabt, als du in deinem Leben mit deinen bloßen Augen gesehen hast.“

„Habe mit 25 den Punkt erreicht, an dem ich Teile von Deutschrap nicht mehr verstehe“, schreibt der Journalist Johann Voigt im April 2020 bei Twitter. Was ist in der Entwicklung von Deutschrap passiert, dass sich ein so junger Autor, der sonst nah an den Pop-Phänomenen seiner Zeit schreibt, von diesen „abgehängt“ fühlt? Spitzen sich die …

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"TEN CITIES: Clubbing in Nairobi, Cairo, Kyiv,​ Johannesburg, Berlin, Naples, ​Luanda, Lagos, Bristol, Lisbon​ 1960 – March 2020" / Interview mit Joyce Nyairo, Johannes Hossfeld & Florian Sievers

“Das ist der große Schatz des Buchs: Locals erzählen lokale Geschichten”

"Oftmals kommen westliche Journalisten aus den vermeintlichen Musik-Hauptstädten als Explorer in di…

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Thank Me Later – Playlist

Thank me later w/ Zinnschauer

Eine Beschreibung von Zinnschauer ist gar nicht so einfach. Märchen-Emo nennt die Band ihren Sound …

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"Geister, Spuren, Echos: Arbeiten in Schichten (Soft Opening)“ – Interview mit Madhusree Dutta, Kathrin Ebmeier & Eva Busch

Madhusree Dutta „Dies ist der Zeitpunkt, um bei den Menschen zu sein“

"Es war ein Performance-Projekt, es war ein visuelles Kunstprojekt – es ist ein künstlerisches Ve…

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Daniele De Picciotto & Friends in conversation – Ulrike Haage

Ulrike Haage: “Als Künstlerin kenne ich Ausnahmesituationen mein Leben lang, nicht so drastisch und bedrohlich wie zur Zeit, aber doch immer so, dass man lernte, dem Fluss der Dinge zu vertrauen”

"Die Musikindustrie wird sich jede Situation zunutze machen und auch auf die Pandemie reagieren, all…

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Die Freundin von

Sexismus, geh sterben (damit Punk nicht noch hässlicher wird)

Quasi ausschließlich männliche Headliner, sexuelle Übergriffe im Moshpit, frauenverachtende Songt…

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Thorsten Puttenat – Interview

Putte: “Mir ist es wichtig zu wissen, wie die Leute ticken. Nicht nur jene, die sich in meiner Blase tummeln. Das ist das Spannende an der Demokratie: Dieser vielseitige Pluralismus, den es auszuhandeln gilt.”

"Ich bin Musiker und kam da quasi als Laie rein. Das ist schon sehr, sehr fordernd, zuweilen auch ü…

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