Halbtote Hose
Die Hosen machen Schluss. Zumindest mit Alben. Es ist angeblich auch so ziemlich vorbei mit dem ganzen Rock, mit dem ganzen Männergegröle und dem mediokren Getexte vor dem Hintergrund von Penissen, Buddykultur, Rock am Ring und Bier. Na, hoffentlich. Sorry: Meinung. Empfindung. Es ist so sehr unerträglich, was die Mannen um Campino als letzten Akt in ihrem Punky-Flunky-Theater zum Besten geben, dass die gequälten und geknechteten Hörer:innen mit Restresilienz mittlerweile und endgültig wegknicken sollten wie Halme auf mecklenburgischen Dürrefeldern.
„Trink aus, wir müssen gehen.“
Ja, wann denn nun? Und warum dauernd dieses Austrinken?
Wegen halt immer schon Schnaps oder was?
Wegen saufen als restpunken?
Wegen Anbindung an die Arbeiterklasse in Eckkneipen?
Wegen alles so wie bei Papi?
Es ist so BRD. Dieses Album ist: Auto, Kotzen im Hotel, falsche Telefonnummern verteilen, aus Bock zweite Runde mit der Unterhose. Immer noch. Aber alles in politisch sensibel und erwachsen. Kurz mal relevante Themen aber dann doch wieder nicht.











