Interview Ariana Zustra

Ariana Zustra „Irgendwann bin ich Erde, und es werden Sachen aus mir wachsen“

ZUSTRA (Photo: Christian Goebel)

Im Februar erschien “The Dream Of Reason”, das zu Recht hochgelobte Debütalbum von Ariana Zustra alias ZUSTRA: Orchestrale Arrangements treffen auf melancholischen Indiepop und raffinierte Songwriter-Skills, voller Überraschungen und doch nie überladen. Musik ist aber nicht ZUSTRAs einziges Spielfeld: nach ihren Studienjahren in Tübingen arbeitet sie seit 2014 als (Musik-) Journalistin für Magazine wie Rolling Stone, Musikexpress und (juhu) für kaput. Zeit für ein ausführliches Interview.


Christina Mohr: Ich finde es ja total interessant, dass dich Goyas Gemälde „Der Schlaf der Vernunft“ dich so stark inspiriert hat – wie hast du die Eindrücke aus dem Bild in deine Musik übertragen? Oder geht es dir eher um die Stimmung?

Ariana Zustra: Ich habe in den Semesterferien in einer Kunstgalerie gejobbt. Eine der
Ausstellungen zeigte die Caprichos von Goya, zu denen auch das angesprochene Motiv gehört. Zu dieser Zeit hing es in Form eines überdimensionalen Banners im Schaufenster neben meinem Schreibtisch, wo es sich tagein, tagaus in mein Gedächtnis brannte. Ich fand das Motiv und den Kontext packend, allein schon den Klang der Abwandlung “The
Dream Of Reason”, und ich wusste, dass wenn ich eines Tages schaffen würde, ein Debütalbum zu veröffentlichen, dass ich es so nennen und die Radierung als Cover reinterpretieren möchte. Weil dessen Atmosphäre visuell transportiert, was einen klanglich erwartet. Mich reizt dieses Spannungsfeld zwischen Realität und Traum und die Frage, was eigentlich die verhängnisvollere Illusion ist: das Folgen einer Fantasie oder der Glaube an die eigene Vernunft? Ich mag diese Zwischenwelt, in der man nachts wandelt, und in der auch meine Musik entsteht.

Gibt es andere (nicht musikalische) Kunstwerke, die einen ähnlichen Eindruck auf dich mach(t)en?

Seit ich in der Schule das erste Mal von der Vanitas-Symbolik aus dem Barock gehört habe, hat es sich angefühlt wie nach Hause kommen, ich dachte: Das ist es! Dabei meine ich weniger die Bilder, die tatsächlich voll auf die Zwölf Totenköpfe und andere Morbiditäten zeigen, sondern das Konzept, sich unsere Vergänglichkeit zu vergegenwärtigen. Ich fand das nicht deprimierend, sondern im Gegenteil sehr lebensbejahend, und tröstlich: Alle Schönheit vergeht, aber auch jeder Schmerz. Diese Herangehensweise setzt alles, was einem passiert, in einen größeren Kontext. Unser Alltag ist ja nicht nur sehr egozentrisch, sondern auch sehr anthropozentrisch, und das finde ich irgendwie anmaßend. Den Farn etwa, meine Lieblingspflanze, gibt es schon seit 360 Millionen Jahren – wer wär ich denn, meine Zeit hier überzubewerten? Irgendwann bin ich Erde, und es werden Sachen aus mir wachsen, zum Beispiel Kartoffeln, hoffentlich – wie super ist das denn?!

Du bist ja auch Journalistin (auch für kaput!) – hattest du Bedenken, „auf beiden Seiten“ zu agieren, oder gibt es eine solche Trennung (in Kritik/Rezeption und Selber-Kunstmachen) für dich gar nicht?

Ich hatte lange Angst, dass mir meine Tätigkeit auf beiden Seiten der Musikbranche im Weg stehen könnte, falls Leute die eine Rolle nicht von der anderen würden trennen können. Und ich hatte mir Sorgen gemacht, dass ich es damit noch viel schwerer haben könnte als andere Musiker*innen, falls Journalist*innen in mir nur die Kollegin sehen und nicht auch die Künstlerin. Aber diese Bedenken haben sich zum Glück als unbegründet herausgestellt, was mich sehr erleichtert hat. Es hat mir viel bedeutet, dass ich so angenommen wurde, wie und was ich bin, und dass es heutzutage keine Irritationen mehr auslöst, wenn man verschiedene Seiten in sich vereint. Weil für mich war das immer natürlich: Wenn ich Musik komponiere, bin ich Musikerin, und in den Momenten, in denen ich Artikel schreibe, bin ich Journalistin.

Wann wurde dir klar, dass ZUSTRA in die Welt (also auf Platte, auf die Bühne, in Videos) muss?

Ich habe mit fünf ein Keyboard zu Weihnachten geschenkt bekommen und meine Lieblingssongs nach Gehör nachgespielt und kurz darauf eigene Melodien geschrieben. Vermutlich war schon damals klar, dass da Musik und Worte in mir sind, die ihren Weg nach draußen suchen, ob ich will oder nicht. Ein Lied ist eine Kommunikation meiner Innenwelt mit der Außenwelt. Erst an der Uni habe ich mich getraut, meine Songs Freunden zu zeigen. In Berlin habe ich mir dann das Umfeld und die Umstände geschaffen, die es mir ermöglichten,
mich meiner Musik endlich so zu widmen, dass ich ein Debütalbum vollenden kann.

Wie fühlt es sich an, mit anderen Künstler:innen verglichen zu werden, also z.B. mit Florence and the Machine oder anderen – kommst du damit klar, was sagt die Journalistin in dir und was die Künstlerin?

Ich finde die Vergleiche mit anderen Künstler*innen wahnsinnig spannend und freue mich jedes Mal sehr darüber, gerade bei so Hochkarätern wie Florence + the Machine fühle ich mich sehr geehrt. Vor allem sind es auch willkommene Rückmeldungen, weil man sich selbst ja schwer tut, den eigenen Stil zu beschreiben.

Was ist mit Begriffen wie „Neo-Barock“ oder Dream-Pop (wie zum Beispiel in der Review bei Spiegel Online) – findest du dich /deine Arbeit in solchen Bezeichnungen wieder?

In mir schlägt schon ein barockes Herz, gerade auch wegen meines oben beschriebenen Vanitas-Faibles – diese Bezeichnung scheint da also absolut angemessen. Und auch im Dream-Pop finde ich mich wieder. Ich werde oft als verträumt bezeichnet und mich reizt dieser Seiltanz zwischen Traum und Realität, die für mich ohnehin nicht sonderlich getrennte Konzepte sind.

Das Album klingt wahnsinnig ausgereift, finde ich – erzähl doch mal, wie du zum Musikmachen gekommen bist, was du vor diesem Album veröffentlicht hast, und wie lange du den Plan für dieses Album mit dir herumgetragen hast.

Vielen herzlichen Dank für dieses Kompliment! Ich habe 2011 mit der Hilfe von Kommilitonen das erste Mal einen Song mit der Akustikgitarre aufgenommen und auf YouTube hochgeladen. Die Anfänge waren klassischer Songwriter-Sound. Mit jedem weiteren Song habe ich beim Arrangement dazugelernt und dieses verfeinert, natürlich alles noch voll Lo-Fi mit Cubase im Schlafzimmer in der Studenten-WG. Diesen Weg habe ich jahrelang nebenher verfolgt, wann immer ich neben Ausbildungen und Jobs eine freie Sekunde für Songwriting und Produktion hatte. Die Songs meiner damaligen EP waren beeinflusst von Folk und Indie-Rock, einer klang ein bisschen wie Beirut, ein anderer wie sämtliche britische “The”-Bands, einer sehr nach Swing. In Berlin habe ich meinen Schlagzeuger Danny Weber kennengelernt, mit dem ich meine Songs gemeinsam produziere. Ich habe keine musikalische Ausbildung und kann keine Noten lesen, aber ich weiß, wie ich will, dass etwas klingt. Vielleicht ist meine Ausbildung, dass ich, seit ich denken kann, mein ganzes Leben lang Musik gehört habe und ich beim Produzieren sozusagen geführt werde von meiner inneren Musik.
Je mehr Erfahrung ich im Produzieren gesammelt habe, desto experimentierfreudiger wurde ich und desto perfektionistischer mit jedem Hall auf den Backings, mit der Positionierung jedes Effekts, der Auswahl der richtigen Synth-Sounds. Im Studio zu sein bedeutet bei mir weniger, mit einer Demo zu kommen und dieses Gerüst auszugestalten, sondern
vielmehr, einen fertigen Song aus meinem Kopf “downzuloaden”. Vor jedem Studiotag packt mich die größtmögliche Vorfreude, aber auch eine unglaubliche Urangst: Was, wenn es nachher nicht so klingt wie in meinem Kopf? Was, wenn ich diesen oder jenen Sound nicht finde? Aber ich bin mittlerweile entspannter geworden und ich habe mit Danny (Weber, Schlagzeug, Anm. kaput) einen kongenialen Partner, der sehr ausgleichend auf mich wirkt und auch mal sagt: Ari, ich weiß, das ist jetzt nicht ganz die Snare, die Du Dir vorgestellt hast, aber wir sitzen hier seit vier Stunden, sie passt gut zum Rest und ich würde vorschlagen, sie drin zu lassen, weil es gut klingt. Und meistens hat er natürlich Recht, haha.
Und vor allem versteht er jede noch so weirde meiner Beschreibungen und verurteilt sie nie, wofür ich ihm unendlich dankbar bin. Als wir beispielsweise vor “Oh No” saßen, meinte ich zu ihm, dass ich einen Sound einbauen möchte, der klingt wie Glasscherben, die zusammengekehrt werden, und die dabei eine Bahn bestreiten wie diese Silvester-Böller,
die sich wie ein Kreisel drehen. Oder ich sage, dass etwas noch zu grau und nach Rauch klingt, aber hellblau und aus Metall klingen soll. Für Außenstehende muss das völlig ballaballa klingen. Aber oft genug haben wir kurz darauf genau solche Sounds drin!


Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Danny Weber?

Danny Weber habe ich Ende 2017 über einen gemeinsamen Bekannten kennengelernt, der wusste, dass ich auf der Suche nach Musikern bin. Er hat an der HDPK Schlagzeug und Musikproduktion studiert und arbeitet als Tontechniker beim Fernsehen. Wir sind uns in vielen Punkte sehr ähnlich, ergänzen uns wiederum in anderen unglaublich gut, und sind enge Freunde geworden.

Welche Instrumente hast du als Kind gelernt? (wenn überhaupt: hattest du Spaß oder mussten dich deine Eltern überzeugen?) Welche Instrumente spielst du heute?

I wish. Leider hatten wir als Kriegsgeflüchtete aus Kroatien keine Mittel für Musikunterricht, auch wenn ich mir das als Kind immer gewünscht hatte. Ich habe mir selbst Gitarre und ein bisschen Klavier und andere Sorten von Keys und Synths beigebracht. Aber ich spiele nichts davon so, dass ich sagen würde: Ich beherrsche dieses Instrument;
schon gar nicht gegenüber Leuten, die eine Ausbildung darin haben. Aber solange meine Kenntnisse offenbar reichen, um meine Songs damit festzuhalten, komme ich damit zurecht.

Die Videos produzierst du ja auch in Eigenregie: Woher kommt deine Kreativität?

Zunächst habe ich natürlich großartige Freund*innen und Kolleg*innen, die mir helfen, meine Ideen mit mir umzusetzen, allen voran der Filmer und Fotograf Christian Schneider, mit dem ich die Musikvideos zu “The Words” und “The Dream Of Reason” gedreht habe. Ich habe ich meinen Journalistenausbildungen drehen und schneiden gelernt, aber das meiste
wieder vergessen. Weil Musik und Musikmachen für mich so eine synästhetische Erfahrung ist, entstehen die Bilder, die ein Song vor meinem inneren Auge hervorruft, schon während der Produktion im Studio. Es ist fast so, als würde mir das Lied sagen, wie es optisch dargestellt werden möchte, ohne, dass ich da selbst groß was zu melden hätte, haha!
Ich bin ein riesiger Filmfan und habe in der Schulzeit auch im Kino gearbeitet, einer meiner liebsten Jobs, die ich je gemacht habe. Wir hingen die ganze Zeit im Kino rum und haben jeden Tag jeden Film gesehen, der lief – jahrelang. Da ergibt sich irgendwann auch ein Fundus an Inspiration und vor allem auch Beobachtung des Handwerks, auf dass
ich dann bei der Umsetzung meiner eigenen Videos zurückgreifen kann.

Deine Musik wird im Presseinfo ja auch als cinematisch beschrieben – siehst/hörst du das filmische Moment in deinen Kompositionen und Arrangements auch selbst?

Ich kann auf jeden Fall unterschreiben, dass meine Musik ein filmisches Moment innehat und cinematisch angelegt ist. Wenn ich ein Lied schreibe, möchte ich einen eigenen Kosmos dafür erschaffen, mit Settings, Bildern, Formen, Farben, Gerüchen – wenn man so will, könnte man sagen, jedes Lied ist der Titelsong eines eigenen Films. Und ich hab immer Bock, dass es episch wird!

In manchen Songs legst du zarte Spuren zu anderen Künstler:innen/Bands – oder überinterpretiere ich hier? Ich denke z.B. an „Back to Dark“ (Back to Black) oder „Nihilist“ mit der Cure-ähnlichen Gitarre…

Das sind wieder zwei Assoziationen, die mir unheimlich schmeicheln – allerdings war das in beiden Fällen nicht beabsichtigt. Aber wer weiß, ich liebe The Cure, und vielleicht hat mein Unterbewusstsein bei der Auswahl des Gitarrensounds ja das ausgesucht, was vertraut klang? Theoretisch kann jeder Song potenziell eine Inspirationsquelle sein, die ein Anfangspunkt für eine eigene Umsetzung ist. Das kann auch mal eine Stelle aus einem Metalsong sein oder Walgesänge. Aber so direkte Referenzen gibt es eher nur vereinzelt, außer zum Beispiel die Glocken im Titeltrack “The Dream Of Reason”, da waren das Vorbild jene aus “High Hopes” von “Pink Floyd”. Und mein Gott, wie oft ich Danny in den Ohren
lag mit “Taken By A Stranger” (Lena), wie oft saßen wir vor diesem Song, wie oft hab ich mir Produktionsvideos davon nachts auf YouTube reingezogen. Mich fasziniert, dass der Song so minimalistisch ist, und gleichzeitig aber so ein Universum an Sounds. Ich würde so irre gern mal die Original-Produktion sehen und wie viele Spuren das sind, da ploppt und
faucht und blubbert es die ganze Zeit, das ist so super! Ich bin oft in Details verliebt, bei “Waiting Game” von BANKS zum Beispiel hört man bei Minute 1:07 so propellerartige Sounds im Hintergrund, die meiner Meinung nach der perfekte Gegenspieler zu diesem surrenden Bass sind, sie klingen für mich, als würde jemand mit einer Taschenlampe im Nebel so Zickzack reinmalen.

Wer sind deine musikalischen Vorbilder, wer oder was beeinflusst dich?

Als Kind in Kroatien habe ich Annie Lennox geliebt und sie laut meiner Eltern sogar “Nanna” genannt. Später war Gwen Stefani mein großes Vorbild, wenn auch weniger musikalisch, sondern als Type. Musikalisch ist meine größte Muse wohl Lana Del Rey, die war wie eine Heimat für mich. Ich liebe außerdem Warpaint und mir wurde dank einer Rezension meiner Musik bewusst, dass auch Woodkid einen Einfluss auf mich hatte. “Iron” fand ich damals so majestätisch! Ansonsten habe ich als Jugendliche viel TripHop gehört: Morcheeba, Massive Attack, Portishead – diese Herzklopfigkeit ist offenbar genau die Geschwindigkeit, aus der ich gebaut bin.

ZUSTRA (Photo: Katharina Jung)

Was kommt üblicherweise zuerst bei dir: Die Lyrics oder eine Melodie? Wie kommt beides dann zusammen?

Bei mir kommt immer zuerst die Musik. Melodien kommen mir in entspannten Situationen, oft kurz vorm Einschlafen. Ich singe sie dann sofort ins Handy, um sie festzuhalten. Weil ich immer auch sofort dazu singen will, improvisiere ich einfach drauflos, ohne darüber nachzudenken, sondern von dem Gefühl ausgehend, das die Melodie in mir auslöst. Oft kristallisieren sich bei dieser Art intuitiven Textens schon die Thematik und die ersten Zeilen heraus. Sie sind wertvoll, weil sie oft auch am stimmigsten für den Song sind, deswegen sollte man ihnen meiner Erfahrung nach Beachtung schenken. Ausgehend von diesem Ansatz schreibe ich dann den Rest des Textes.

„The Empire strikes back, and it will fuck you into pieces“ aus „Drowned Body“ ist schon jetzt meine Lieblings-Textzeile des Jahres: gibt es einen konkreten Bezug dazu, oder ist das eine allgemeingültige Kritik an Machtverhältnissen?

Haha, oh vielen lieben Dank, das ist mega cool und freut mich sehr! Die Zeile kam sehr intuitiv, ich hatte wie so oft einfach drauflos gesungen und Text improvisiert, der aus den Tiefen meiner Gefühlswelt kam. Ich war damals abgefuckt wegen der aufgedeckten Lebenslüge einer unglücklichen Liebschaft und wollte es von mir weg auf eine höhere Ebene
übertragen, abstrahiert in einem kinoreifen Gut-gegen-Böse-Setting – und als Star-Wars-Fan kam mir offensichtlich diese Assoziation aus dem Unterbewusstsein, verbunden mit dem Wunsch, dass das Universum in Einklang geraten mögen ob allen erlittenen Unrechts.

Wie geht es nach „Dream Of Reason“ mit ZUSTRA weiter?

Ein Duett mit AURORA, den nächsten Bond-Song schreiben, Titelmusik für eine Netflix-Serie beisteuern! Haha, well, das wäre wohl die Antwort des “Dream”-Parts in mir. Der “Reason”-Part in mir hat schon einen Haufen Songs und Ideen für ein zweites Album und hofft, dass ich die Mittel und Möglichkeiten finden werde, auch dieses auf die Beine zu stellen. Und ich würde mich freuen, wenn die Live-Situation sich wieder normalisiert.
Mein nächstes Konzert ist am 29. Juni im Festsaal Kreuzberg in Berlin im Rahmen der Reihe “Ich brauche eine Genie” – kommt doch gerne vorbei!

 

ZUSTRA
„The Dream Of Reason“
(Ragusa/Believe/Motor Music)

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