Eric Pfeil – Interview

Eric Pfeil: „Italien ist die Brille, durch die ich die Welt betrachte“


Unser Italien-Bild ist von Klischees bestimmt: Singende Gondoliere, Eisdielen, Gina Lollobrigida, Korruption und La Famiglia. Italien ist DAS Sehnsuchtsland der Deutschen, spätestens seit den Fünfziger Jahren, als sich – Wirtschaftswunder sei Dank – tausende VW-Käfer über den Brenner schoben, um in Rimini, Rom oder der Toscana italienisches Flair zu genießen.

Doch egal, in welcher Epoche man Italien bereist, immer spielt Musik eine besondere Rolle. Der große Cantautore Lucio Dalla sagte einmal, „Wir Italiener sind Spatzen und Nachtigallen. Alle singen bei uns!“

 

Auch Musiker und Autor Eric Pfeil teilt die Liebe zu Italien und italienischer Musik: Im Mai erscheint sein Buch „Azzurro. Mit 100 Songs durch Italien“, das auch den verbittertsten Italo-Skeptiker überzeugen wird. Eric, bitte ein Lied! (Okay, erst das Interview):

 

Eric, du hast einen „Reiseführer ohne Sehenswürdigkeiten“ geschrieben – verrätst du vielleicht doch ein paar Orte/Dinge/Denkmäler/Eisdielen, die deiner Erfahrung nach unverzichtbar sind?

Die Wohnung des verstorbenen Cantautore Lucio Dalla in Bologna ist eine Empfehlung. Dalla ist ja einer von 835 italienischen Sänger-Mythen, die wie Heilige verehrt werden. In Bologna ist er überall. Aber was diese Wohnung angeht, fliegt einem wirklich der Eiswürfel aus dem Negroni: Jeder sollte so wohnen wie Lucio Dalla. Viel Kunst, katholischer Mumpitz, queere Ikonografie – Dinge, die eigentlich im Widerspruch zueinanderstehen sollten, aber die Italiener*innen kriegen das problemlos unter einen Hut.
In Rom schaue ich immer im „Profondo Rosso“-Laden vorbei: ein klitzekleines Geschäft in Prati, das von Luigi Cozzi, dem ehemaligen Regiassistent des Horror-Gottes Dario Argento, geleitet wird. Cozzi verkauft überwiegend seine eigenen Bücher und Halloween-Masken, im Keller ist ein sehr übersichtliches Argento-Museum. Manchmal kommt der Maestro auch selbst vorbei. Cozzi hat auch eigene Filme gedreht – unter anderem ein sehr preisgünstiges „Star Wars“-Rip Off mit David Hasselhoff. Heißt sinnigerweise „Star Crash“.
Was Eis angeht, sollte man in Rom dringend zu Giolitti gehen. Bestes Eis der Stadt. Nicht wirklich ein Geheimtipp, denn sie steht in jedem Reiseführer. Trotzdem.
In Palermo auf Sizilien empfehle ich dringend die Märkte: ein einziges Gewusel und Geschrei. Wer mutig ist, kauft sich ein Milz-Brötchen.
Die Städte Rom und Neapel sind im Ganzen als Sehenswürdigkeiten zu betrachten und stehen für zwei sehr verschiedene Aspekte Italiens. Vor allem Neapel und der wirklich sehr anarchische Vibe dort haben es mir extrem angetan.

Du schreibst, dass deine Liebe zu Italien von den Urlaubsreisen mit deinen Eltern geprägt wurde – wart ihr eventuell in letzter Zeit mal wieder zusammen dort, und wie fühlte es sich an? (vorausgesetzt natürlich, dass deine Eltern noch gesund und munter sind)

Nein, die sind leider nicht mehr gesund und munter, aber sie reisen immer mit. Ich fahre ja in der Regel ein, zwei, manchmal dreimal pro Jahr nach Italien. Im letzten Jahr mit meinem eigenen Buch als Reiseführer, um zu schauen, ob auch alles stimmt, was ich da schreibe. Aber manchmal besuche ich auch alte Orte, an denen ich früher mit meinen Eltern war. Ich habe meinen Eltern zwei wesentliche Sachen zu verdanken: Musik und Italien. Mein Vater war Unterhaltungsmusiker, das hat vom Gestus her massiv auf mich, meine Musik und meine Vorlieben abgefärbt. Meine Mutter wiederum hatte einen ausgeprägten Italo-Fimmel. Das hat sich beides sehr gut kombiniert.

Und konntest du wiederum deine Liebe zu Italien an Kind / Partnerinnen, Freund:innen weitergeben? Oder verdrehen manche die Augen, so nach dem Motto, „jaja, unser ‚Enrico‘ und sein Italien“?

Haha, beides trifft zu! Ich glaube, meine Freund:innen haben sich damit abgefunden, dass Italien mein Welterklärungskonzept ist: Es ist die Brille, durch die ich die Welt betrachte. Diese Spannung zwischen Katastrophenstimmung und beinahe ignoranter Leichtigkeit entspricht sehr meiner Betriebstemperatur. Und ich bin sehr gerührt, dass meine Sicht auf Italien und meine Liebe zu diesem Kulturraum auf die mir engsten Menschen sehr abgefärbt hat: Lucio Battisti ist der Lieblingssänger meiner Frau, die fängt schlagartig an zu heulen, sobald der irgendwo zu hören ist. Wobei: Nein, ICH fange an zu heulen, und sie muss mich dann nach Hause bringen. Meine Tochter wiederum hat in ihrer frühen Kindheit so oft „Azzurro“ von Adriano Celentano hören müssen, dass sie das Stück bis heute nahezu fehlerfrei auswendig singen kann – obwohl sie kein Italienisch spricht.

Gibt es in der italienischen Populär-Musik eine Unterscheidung in „Schlager“ und „Pop“ – oder verschwimmen solche Grenzen in Italia, ähnlich wie in Großbritannien?

In Italien spricht man ja von „musica leggera“, leichter Musik. Allerdings ist diese leichte Musik tausendmal komplexer und irrer als zum Beispiel deutsche Schlager oder der Großteil des angloamerikanischen Pop. In Italien schöpft man aus der Oper und der canzone napoletana, das heißt: Es geht immer ums Donnern, um die große Geste – und um möglichst barocke Melodien. Die Amerikaner haben der populären Musik den Rhythmus gegeben, aber die Melodie haben uns die Italiener*innen gegeben, mit den Opern, der canzone und den italienischen Emigranten, die diese Sachen in die USA gebracht haben.
Das Leichte ist in Italien quasi eine noble Pflicht: Es ist die einzige Art, auf Drama und Katastrophe zu reagieren – beides kennt man dort zu genüge. Der Schriftsteller Ennio Flaiano hat Italien mal perfekt in einem Satz zusammengefasst: „Die Lage ist aussichtslos, aber nicht ernst.“ Heißt: Die Welt geht unter, immer schon und ständig, aber das hält einen nicht davon ab, sich eine teure Sonnenbrille ins Gesicht zu klemmen und den nächsten Sommerhit zu singen.


Du schreibst es ja schon in der Einleitung: Italien steckt voller Paradoxien, ist also keineswegs das idyllische „gelobte Land“ – warum übt es trotzdem diesen unwiderstehlichen Reiz auf (uns) aus?

Weil es in vielem eben doch das gelobte Land ist: Man ordnet das Wichtige dem Schönen unter, man ist genussfreudiger, verspielter, und der italienische Kulturraum ist in Punkto Film, Musik, bildende Kunst, Design, Mode, Architektur einfach der Wahnsinn auf Rollschuhen. Aber das hat natürlich seinen Preis: Korruption, Mafia, Aberglaube, Berlusconi, Salvini etc., all das kann man von den schönen, erhabenen Seiten Italiens nicht wirklich trennen. Man bekommt in Italien nie das eine oder das andere. Es bedingt sich. Und natürlich übt das Land auch deshalb einen solchen Reiz auf uns auf, weil die Italiener*innen unglaublich gut darin sind, uns diese Marke zu verkaufen.

Zu Italien existieren die herrlichsten und schlimmsten Klischees (wie du sie ja auch beschreibst) – welche Songs und/oder Musiker:innen sind am besten geeignet, um Italo-Klischees zu widerlegen?

Es ist natürlich alles wahr, auch wenn nichts stimmt. Die Italiener:innen bedienen alle Klischees und Zuschreibungen ja nur zu gerne mit. Das ist ja auch eine Marke. Wem aber Leute wie Al Bano, Umberto Tozzi oder Eros Ramazzotti zu seicht sind, der sollte sich ganz dringend in Lucio Battistis Werk (vor allem aus den 70ern, „Ancora tu“ und solche Sachen) versenken. Oder mal wieder „Prisencolinainciusol“ von Adriano Celentano hören, dieses Proto-Rap-Wunder, bei dem er 1974 zu einem Loop in Phantasiesprache singt. Ennio Morricones Auftragskompositionen aus den 60ern (zum Beispiel „Se telefonando“ für die tolle Mina oder „Il Mondo“ für Jimmy Fontana) braucht man auch ganz dringend um glücklich zu werden. Und wenn alles nichts hilft: Goblin – „Suspiria“, der beste Horrorfilm-Soundtrack aller Zeiten.

Ich finde zum Beispiel deinen Text zu Gianna Nannini sehr toll – auch, weil ich mit ihr als Künstlerin/Performerin immer gerungen habe, sie grundsätzlich aber gut finden wollte (und will). Gab es Texte, die dir schwerfielen, und wenn ja, warum?

Eros Ramazzotti war ein Akt. Ich wollte ihn erst gar nicht drinhaben, und dann stieß ich bei meiner Recherche auf eine wirklich faszinierende Story. Heute ist es eins meiner Lieblingskapitel. Es geht mir ja letztlich darum, über die Lieder etwas über Italien zu erzählen: Warum sind die so, wie hängt das alles zusammen, warum ist diese Kultur so widersprüchlich, mal ganz erhaben, dann wieder unglaublich krude. Und speziell dieses Kapitel bindet das, wie ich finde, sehr schön zusammen.

Apropos Eros Ramazzotti: Pflegst du auch „positive Vorurteile“, allein, weil Italiener:innen so herrliche Namen haben? Und wurdest du jemals enttäuscht?

Das Ding mit der italienischen Sprache ist ja: Man muss übertreiben, sonst wird man dort nicht verstanden. Mein Italienischlehrer Antonio Spinelli peitscht mir das seit Jahren ein: Das Italienische ist eine expressive Sprache (selbst ohne das Gestikulieren), man singt beim Sprechen, und da macht es keinen Sinn, sich zurückzuhalten: immer schön in die Vollen! Die italienische Sprache bringt eben eine extreme Singbarkeit mit, deswegen ist der melodische Gestus dort ja so viel ausladender, verschwenderischer. Und das ist bei Namen, Orten (und selbst Lebensmitteln) ja genauso. Ich wollte vor Jahren mal einen Song machen, wo ich nur die Namen der Kameramänner italienischer B-Movies aufliste, einfach, weil es die reine Musik ist. Hab’s aber nie umgesetzt. Früher habe ich von römischen Türklingeln öfter meine Lieblingsnamen abfotografiert. Meine liebsten Musiker:innennamen, was den reinen Sound angeht: Tullio de Piscopo (den man, da er Neapoletaner ist, „Pischcopo“ spricht), Francesco De Gregori (Betonung auf dem offenen „o“) und Mimmo Locasciulli (spricht sich „Lokaschulli“). Tragisch ist der Fall von Mia Martini, die eigentlich Rita Adriana Bertè hießt. Aber ihr Manager sagte Anfang der 70er zu ihr, sie solle sich nach einem bekannten italienischen Export-Produkt nennen. Gut, dass sie sich für Martini entschieden hat, die anderen beiden Optionen waren Spaghetti und Pizza.

Du hast 100 (100!) Songs ausgewählt – wie viele standen in der Vorauswahl? Und welcher Song fiel ganz knapp heraus (#101)?

Ich hätte ewig weiterschreiben können, und ich konnte etliches nicht reinnehmen. Ein Stück dessen Abwesenheit ich sehr bedauere, ist „Cosa mi manchi a fare“ von Calcutta, der ist sowas wie der italienische Beck. Ein anderes Lied, über das ich gerne geschrieben hätte, ist „Maledetta Primavera“, so ein 70er-Klopper von Loretta Goggi, hat aber auch nicht mehr gepasst. Andere hab ich vorsätzlich weggelassen: Zucchero zum Beispiel. Oder den sehr erfolgreichen Rapper Caparezza. Da war das Kapitel fertig, aber ich habe mich dann entschlossen, keine Genre-Sachen mit hineinzunehmen, sondern mich auf die italienische Kernkompetenz, das stilvoll geschmetterte Lied, zu konzentrieren.

Den letztjährigen Eurovision Song Contest haben Maneskin aus Rom gewonnen: Wie glaubwürdig ist ROCK aus Italien?

Rock ist ein großes Thema in Italien, man mag auch Metal sehr. Alles, was Schauwert hat und auf den Putz hauen kann, wird grundsätzlich in Italien sehr wertgeschätzt – Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich kann mit Maneskin selbst wenig anfangen, mir klingt das persönlich zu sehr so, als hätte Oliver Stone eine Band für einen Grunge-Film gecastet. Aber dass die Sanremo gewonnen haben, war 2021 schon ein Ding: Selbst Vasco Rossi, Italiens größter Rockstar (er hält den Weltrekord für das Konzert mit den meisten verkauften Tickets: 250.000) hat tags darauf getwittert, in Sanremo sei es zur Revolution gekommen. Ich glaube, die Italienerinnen und Italiener haben einfach mal wieder so eine Band gebraucht. Und die Welt offensichtlich einen Rock-Act, der – ganz italienisch – wieder etwas glamouröser und flamboyanter rüberkommt.

Der einzige Punkrocker meiner Schulklasse schmachtete im Unterricht gern hingebungsvoll „Tu, Soltanto Tu“ von Al Bano & Romina Power; die Toten Hosen coverten einst „Azzuro“ – sind Punks auch nur ganz normale Italo-Lover wie alle anderen auch?

Ich denke schon. Punk als Genre war – wie viele Genres – nicht sooooo wichtig in Italien, dazu tickt die der dortige Musikbetrieb viel zu eigen. Aber was hiesige Punks angeht: Ich kenne eigentlich keinen, der etwas gegen eine gute Melodie einzuwenden hätte.

Du bist auf dem Album „Rosso come la Notte“ vom Stuttgarter Duo Mondo Sangue vertreten – wie kam es zur Zusammenarbeit, und wie gefällt dir ihr Fake-Italo-Soundtrack-Projekt?

Mindestens genau so sehr wie die italienische Musik liebe ich seit dreißig Jahren das italienische Kino. Antonioni, Fellini, Dino Risi, Visconti … vor allem aber das Genre-Kino. Das war ja – ähnlich wie der italienische Musikbetrieb – eine Riesenindustrie und enorm einflussreich. Diese ganzen Gialli, Polizeifilme, Italo-Western, Horrorfilme, das hat mich extrem beeinflusst. Weil da dasselbe zu bewundern ist wie in der Musik: Der Mangel an falscher Zurückhaltung, dieses Draufgängerische, und dass das Erhabene und das Vulgäre nie ganz voneinander zu trennen sind. Wie das so ist bei diesen Spezialisten-Themen: Irgendwann ist man dann natürlich Teil einer Community, die sich kennt und zu so etwas austauscht.
Die Mondos (die parallel zum Buch übrigens eine tolle Italo-Single mit mir rausbringen) sind, was die Musik angeht, natürlich die Könige dieser Szene. Der Kontakt kam auf Vermittlung eines Freundes zustande, gerade haben wir das dritte Stück zusammen aufgenommen. Ich bin ein riesiger Fan von den beiden: Was der Christian Bluthardt, der die ganze Musik schreibt, arrangiert und produziert, da macht, das ist schon irre. Und Yvy, die Sängerin, ist ohnehin meine Traum-Duettpartnerin. Für die Single zum Buch haben die beiden von meinem Song „Radio Gelato“ eine Ricchi-e-Povveri-Ehrerbietungsversion gemacht. Da will man direkt den nächsten Negroni nachordern.

Wie stehst du zu Italo-Disco (einem von mir sehr geliebten Genre)?

Ich LIEBE Italo-Disco. Kommt ja auch viel vor im Buch: Gazebo, Righeira, Tullio de Piscopo, Tony Esposito … Eine Sache, die mir an Italien so gefällt: Es geht entweder um ganz große Kunst und beeindruckendes Handwerk – oder um totalen Quatsch. Oft kriegen sie auch beides gleichzeitig unter einen Hut! Italo-Disco ist halt nicht das feine Drei-Gänge-Menü im Piemont mit erlesener Weinbegleitung, sondern auf-die-12-Funktionsmusik, aber eben dargereicht in dieser draufgängerischen Piraten-Manier. Ich freu mich auch, speziell diese Seite der italienischen Musik bei den Lesungen aus „Azzurro“ zu thematisieren.

Du machst selbst Musik (solo und mit der Band Die Realität) – inwieweit würdest du deine Arbeit als Italo-inspiriert beschreiben?

Meine Sachen sind extrem Italo-beeinflusst. Mal sehr offensichtlich wie bei „Radio Gelato“, was ja eine Verbeugung vor diesem Früh-80er-Pop ist und mal versteckt: Es gibt bei mir ja häufig diese Italowestern-Arrangements wie zum Beispiel bei „Margaret Lee“ oder „Die Stadt“. Und ich bin extrem von der Art der italienischen Cantautori beeinflusst, was die Texte angeht, vor allem von Francesco De Gregori, Lucio Dalla und auch Paolo Conte. Die texten einfach komplett anders als Deutsche. Conte zum Beispiel in einem Liebeslied für seine Frau: „Ich wünsche dir die Intelligenz der Elektriker / so hast du wenigstens immer Licht“. Das ist wahnsinnig gut. An so etwas habe ich mich oft orientiert.

Du hast einen 10-Song-Auflege-Slot auf einer Party – welche wählst du aus?
Lucio Battisti – Ancora Tu
Adriano Celentano – Un Bimbo sul Leone
Mina – Se telefonando
Franco Battiato – Summer on a Solitary Beach
Loredana Bertè – E la luna busso
Lucio Dalla – Cosa sarà
Claudia Mori – Non succederà più
Umberto Tozzi – Eva
TheGiornalisti – Felicita Puttana
Jimmy Fontana – Il Mondo

Eric Pfeil: „Azzurro. Mit 100 Songs durch Italien“

(Kiepenheuer & Witsch, ISBN 978-3-462-04553-6)

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