Zur Lage

Thug Life – Warum wir 2020 nicht canceln, sondern kämpfen sollten!

Im Frühsommer 2020 wird der unbewaffnete Afroamerikaner George Floyd vor laufenden Kameras ermordet. Der Täter: ein weißer Polizist, gegen den laut CNN bereits 18 Mal Beschwerde beim Minneapolis Police Department eingelegt wurde, ohne dass es Konsequenzen nach sich zog. Doch diesmal läuft es anders. George Floyd ist tot. Officer Derek Chauvin wird des Mordes angeklagt. Und Tausende Menschen protestieren gegen institutionellen Rassismus, während ihr Präsident einen militärischen Gegenschlag plant. Zeit, sich als weißer privilegierter Mensch ein paar unbequeme Fragen zu stellen und jene zu Wort kommen zu lassen, die 56 Jahre nach der Verabschiedung des Civil Rights Act noch immer für einen gleichberechtigten Platz in der Gesellschaft kämpfen müssen.  Von Diana Ringelsiep. Titelbild Fred Morris.

Pfingsten 2020. Schon seit Stunden klicke ich mich durch die Live-Berichterstattung aus den Vereinigten Staaten und betreibe professionelles News-Binge-Watching. Ich schaue mir Videos von friedlichen Protestmärschen an, bekomme Gänsehaut, als Hunderte Menschen mit erhobener Faust vor der Polizeiwache in Minneapolis niederknien. Doch da sind noch andere Bilder: von brennenden Straßenzügen, Plünderungen, Tränengas-Einsätzen und Polizisten, die mit Gummigeschossen auf Kamerateams und Zivilpersonen schießen. Aufnahmen von massiven Kopfverletzungen, fliegenden Molotowcocktails und einem Polizeiwagen, der in eine Menschenmenge rast. Als Präsident Trump dann auch noch verkündet, dass er die Antifa zu einer Terrororganisation erklären will, bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich noch Nachrichten schaue oder bereits unbemerkt zu einem „Black-Mirrow“-Marathon übergegangen bin. Meine Trauer über George Floyds Tod, meine Wut auf das rassistische System und mein Hass auf das twitternde Staatsoberhaupt werden von Minute zu Minute stärker. Und dann, plötzlich, fühle ich gar nichts mehr. Zu surreal die anhaltenden Meldungen, zu dystopisch die Szenerien, als dass ich sie begreifen könnte.

Als der Dokumentarfilmer E. Mackey aus Georgia von dem tödlichen Polizeieinsatz und den Protesten in Minneapolis erfährt, steht für ihn fest, dass er die #BlackLivesMatter-Bewegung vor Ort unterstützen muss – dass er die friedlichen Proteste und das Zeitgeschehen dokumentieren muss. Eigentlich arbeitet der Inhaber einer Kreativagentur mit Unternehmen wie Twitter, Google und Toyota zusammen. Er reist für Videoproduktionen und Fotostrecken um die Welt, setzt Models und Prominente in Szene. Doch der Mord an Ahmaud Arbery im vergangenen Februar hat ihn verändert. Seit er von dem 25-jährigen Schwarzen erfahren hat, der beim Joggen von drei weißen Männern mit einem Pick-up gejagt und erschossen wurde, engagiert sich Mackey als Aktivist. Was ihn in Minneapolis erwartet, hat er trotzdem nicht kommen sehen: „In der ersten Nacht fühlte ich mich wie in einer Filmkulisse. Um mich herum hat es gebrannt, die Leute haben randaliert und geplündert und überall liefen Typen mit Waffen herum. Einer kam mir sogar mit einer Machete entgegen.“ Am nächsten Tag findet der 36-Jährige die friedlichen Proteste, für die er gekommen ist. Menschen aller Hautfarben und Altersgruppen kommen zusammen, um George Floyd zu gedenken und ein Zeichen gegen Polizeigewalt zu setzen. Doch am Abend schlägt die Atmosphäre wieder um.

„Häufig ist es die Polizei, die für angespannte Situationen sorgt – die Stimmung kippt dann von einem Moment zum anderen“, berichtet der Kameramann, der Gewalt und Vandalismus immer abgelehnt hat. „Das Schlimmste, was ich in den vergangenen Tagen gesehen habe, war eine Person, die niedergestochen wurde. Wir gehen davon aus, dass es sich bei dem weißen Täter um einen Rassisten handelt, der die Aufstände genutzt hat, um sich unters Volk zu mischen und jemanden abzustechen. Ein anderer ist ihm mit einer Knarre hinterhergerannt und hat ihn zurückgebracht, um gemeinsam mit uns auf die Polizei zu warten. Doch das Eintreffen der Beamten war der blanke Horror. Sie waren super aggressiv und anstatt Ruhe in die Situation zu bringen, schossen sie mit Tränengas um sich. Eine schreckliche Erfahrung.“ Auf Erlebnisse wie dieses ist es zurückzuführen, dass Mackey seine Meinung bezüglich gewaltsamer Ausschreitungen geändert hat. „Inzwischen glaube ich, dass die Zerstörung ein notwendiges Kommunikationsmittel ist, um unserer Wut und Frustration Ausdruck zu verleihen. Ich bin immer gegen Gewalt gewesen, doch die letzten Tage haben mir gezeigt, dass jede Stimme ihre Berechtigung hat. Ich befürworte diesen Weg nicht, doch ich respektiere mittlerweile die Menschen, die ihn wählen.“ Ein Blick in die Nachrichten genügt, um zu verstehen, was er damit meint. Die Menschen sind wütend, ganze Straßenzüge stehen in Flammen und seit über einer Woche kommen Schlagstöcke, Wasserwerfer, Tränengas und Gummigeschosse gegen Demonstrant*innen, Zivilpersonen und die Presse zum Einsatz. Ein CNN-Team ist sogar während einer Live-Übertragung verhaftet und in Handschellen abgeführt worden. Nichts scheint die Polizei gewalttätiger zu machen als Proteste gegen Polizeigewalt. Doch am Ende des Tages sind es genau diese Bilder, die um die Welt gehen und uns zwingen hinzusehen.

„The Hate U Give Little Infants Fucks Everybody!” Als ich mir Ende der Neunzigerjahre ein Poster von Tupac Shakur ins Zimmer hänge, habe ich keine Ahnung, dass es sich bei dem berühmten Schriftzug auf seinem Bauch um ein Akronym dieses Satzes handelt. Stattdessen glaube ich aus einer Teenie-Zeitschrift zu wissen, dass „THUG LIFE“ für das Gangsterleben steht, das der Rapper bis zu seiner Ermordung führte. In Wahrheit weiß ich nichts. Weder wie gesellschaftskritisch seine Songs sind (dafür reicht mein Englisch nicht), noch die wahre Bedeutung seines Tattoos: „Der Hass den wir bereits kleinen Kindern entgegenbringen, fickt am Ende die gesamte Gesellschaft.“ Ich kenne diesen Hass nicht. Ich bin ein 14-jähriges weißes Mädchen, das in einem 500-Seelen-Ort in Deutschland auf dem Land aufwächst. Ich habe keine Angst, im Dunkeln vor die Tür zu gehen und ich sorge mich auch nicht um andere, wenn sie alleine unterwegs sind. Warum auch? Es ist wahrscheinlicher, auf den unbeleuchteten Straßen an Langeweile zu sterben als in einen Schusswechsel zu geraten. Also sitze ich in meinem behüteten Zuhause unter einem Tupac-Poster, schaue mir das Independent-Drama „Kids“ im Fernsehen an und romantisiere die Vorstellung eines verwegenen amerikanischen Großstadtlebens, das meinem eigenen ferner nicht sein könnte.

Wie realitätsfern und rassistisch das durch popkulturelle Medien geprägte Narrativ der „coolen schwarzen Outlaw-Kids“ tatsächlich ist, wird unter anderem anhand des tausendfach geteilten Videos „Black Parents Explain How to Deal with the Police“ deutlich. Es zeigt Aufklärungsgespräche der etwas anderen Art. Schwarze Eltern, die ihren Kindern erklären, wie wichtig es ist, niemals der Polizei zu widersprechen und im Ernstfall langsam die Hände zu heben. Der Schmerz im Gesicht der Kinder, wenn ihre Eltern ihnen von persönlichen Erfahrungen mit Rassismus berichten, ist nur schwer mitanzusehen. Es ist ein Schmerz, den wir als Weiße anderen zwar zufügen können, jedoch niemals selbst empfinden werden. Umso despektierlicher die Tatsache, dass es nach dem Mord an George Floyd nicht lange dauerte, bis die erste Kritik am #BlackLivesMatters-Hashtag laut wurde. Wo kämen wir auch hin, wenn plötzlich nur noch schwarzes Leben zählen würde? Dann doch lieber #AllLivesMatter, fordern nun einige erzürnte Weiße, die Schnappatmung beim bloßen Gedanken daran bekommen, dass die Welt sich für einen Moment mal nicht um sie drehen könnte. Sich „All lives matter“ auf die Fahnen zu schreiben, um ein Zeichen gegen die Diskriminierung von Schwarzen zu setzen, ist dasselbe, als würde man einem Covid-19-Erkrankten eine SMS auf die Intensivstation schicken, in der steht: „Übel, mit deinem Organversagen, aber mir läuft übrigens auch die Nase… “

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#smile

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Dass es sich bei Rassismus nicht bloß um eine Erkältung, sondern um ein tödliches Virus handelt, wurde auch Fred Morris aus Atlanta schon früh beigebracht. „Uns wird bereits als Kindern erklärt, wie wir uns in Gegenwart der Polizei zu verhalten haben und dass unsere Hände immer sichtbar sein müssen, um nicht den Anschein zu erwecken, nach einer Waffe zu greifen“, fasst der Fotojournalist zusammen. „Bis heute ist es jedes Mal aufs Neue beängstigend für mich, in eine Verkehrskontrolle zu geraten. Schwarze werden oft vollkommen willkürlich für irgendwelche Kleinigkeiten verhaftet. Dahinter steckt ein System, denn je nachdem, um welchen Tatbestand es sich handelt, kann uns beim Verlassen des Gefängnisses das Wahlrecht entzogen werden. Und wer nicht wählen darf, kann nichts verändern.“ In 48 der 50 US-Bundesstaaten führt eine Haftstrafe zum Verlust des Wahlrechtes – in zwölf davon auf Lebenszeit. Laut Erhebungen des Sentencing Projects aus dem Jahr 2019 dürfen 6,1 Millionen Staatsangehörige der USA nicht wählen gehen, da sie gerade inhaftiert sind oder es in der Vergangenheit waren. Über 6 Millionen Menschen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Wahlergebnisse hätten, bliebe ihnen ihr Stimmrecht nicht verwehrt. Dass es sich bei einem Großteil davon um Schwarze handelt, überrascht in Anbetracht des gängigen Racial-Profilings dann auch nicht mehr. Auch das Strafmaß für unterschiedliche Drogenarten wirft Fragen auf. So wurde der Besitz von fünf Gramm Crack bis 2010 noch mit mindestens fünf Jahren Haft bestraft, während von der Reichendroge Kokain die hundertfache Menge für dasselbe Strafmaß nötig war. Inzwischen wurde das Missverhältnis zwar angepasst, die Strafen für Drogen, die vom ärmeren Teil der Bevölkerung konsumiert werden, fallen jedoch noch immer weitaus höher aus.

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#nojusticenopeace

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Am Freitag nachdem George Floyd in Minneapolis gewaltsam zu Tode kam, schließt sich der Fotograf Fred Morris in Atlanta einem Trauermarsch vom CNN Headquarter zum Georgia-State-Capital-Building an. Die Stimmung ist friedlich. Unterschiedlichste Menschen kommen zusammen, um Gerechtigkeit für das Opfer von Derek Chauvin einzufordern und gegen den rassistischen Polizeiapparat zu demonstrieren. Doch dann gerät ein Teil der Gruppe mit der Polizei aneinander und der 37-Jährige ist mittendrin. „Plötzlich flogen Steine, Glasflaschen und Feuerwerkskörper durch die Luft. Die Polizei versuchte, mit Pfefferspray dagegen anzugehen und die Menge auseinanderzubringen, doch damit machten sie alles nur schlimmer. Dann brach das Chaos aus. Um mich herum stand alles in Flammen und die gesamte Situation schien komplett aus dem Ruder zu laufen. Es war wirklich heftig, ich habe Dinge gesehen, die ich nie mehr aus dem Kopf bekommen werde.“

Trotz seiner grundsätzlichen Skepsis gegenüber der Polizei und der zunehmend eskalierenden Lage bleibt der Reportage-Fotograf vor Ort und dokumentiert die Ausschreitungen mit seiner Kamera. Genau wie E. Mackey kurz zuvor in Minneapolis, stimmen die Gewaltausbrüche auch Fred Morris nachdenklich. „Ich dulde weder Plünderungen, noch Gewalt jeglicher Art. Doch nach vergangenem Freitag verstehe ich, warum manche Menschen nicht anders können. Wie oft haben wir in den vergangenen Jahren friedlich protestiert? Doch es hat nie zu einer Verbesserung geführt. Wir sind es leid, wie Dreck behandelt zu werden, nur weil unsere Haut eine andere Farbe hat. Wir haben es satt, dabei zuzusehen, wie Polizisten Schwarze ermorden und weiterhin frei herumlaufen dürfen. Wir haben uns oft genug sagen lassen, dass wir uns ändern müssen, um von der Gesellschaft akzeptiert zu werden. Seit der Schule wird uns erzählt, alle Menschen seien gleich, aber das gilt nicht für Schwarze. Wir kämpfen für unsere Gleichberechtigung, seit wir als Sklaven nach Amerika gebracht worden sind.“

Den CDU-Politiker André Neumann aus Thüringen plagen unterdessen andere Probleme, denn er findet, dass Schwarze die aktuelle Rassismus-Debatte nutzen, um rassistisch gegen Weiße zu sein. In seinem Tweet heißt es weiter: […]Eine unnötige moralische Überhöhung. Schwarze sind keine besseren Menschen als Weiße. Wir sind alle gleich!“

Breaking News vorweg: Sind wir nicht, und es gibt auch keinen Rassismus gegen Weiße. Natürlich werden wir im Laufe unseres Lebens alle mal mit Vorurteilen und Feindseligkeiten konfrontiert, wahrscheinlich auch von nicht-weißen Personen, mit Rassismus hat das jedoch herzlich wenig zu tun. „Sicher gibt es das“, kommentiert eine Userin auf Twitter sinngemäß, „Ich wurde letztens erst von einer Person anderer Hautfarbe als ‚privilegierte Bitch‘ bezeichnet.“ Das mag passiert sein, Fakt ist jedoch: Es ist nicht rassistisch, auf seine Privilegien als weiße Europäerin hingewiesen zu werden – nicht mal, wenn man dabei im selben Atemzug beleidigt wird. „Dann fahr doch mal nach Südafrika, da werden jeden Tag Weiße überfallen“, werden andere Stimmen laut. Doch auch der Vergleich hinkt, denn weiße Tourist*innen werden nicht von gesellschaftlich Überlegenen ausgeraubt, sondern weil bei ihnen am meisten zu holen ist. Rassismus ist keine persönliche Abneigung gegen einzelne Personen, sondern ein global funktionierendes gesellschaftliches Machtgefälle, durch das ganze Bevölkerungsgruppen strukturell benachteiligt werden.

Auch in Deutschland dürfen wir nicht bloß auf andere zeigen, auch wir haben ein Problem mit Racial-Profiling und Polizeigewalt. 2005 wurde der Sierra-Leoner Oury Jalloh in Dessau in Polizeigewahrsam genommen, woraufhin er gefesselt in seiner Zelle verbrannte. Die Beamten behaupten, er habe sich selbst angezündet, es wurde jedoch nie ein Feuerzeug gefunden. 2018 randalierte der Afghane Matiullah J. in einer Bäckerei, die eintreffende Polizei gab zwölf Schüsse auf ihn ab, von denen zwei tödlich waren. 2019 wurde der Grieche Aristeidis L. in Berlin festgenommen, gefesselt und auf den Boden gedrückt, bis er erstickte. Die Liste rassistischer Polizeigewalt ist lang, doch Deutschland schweigt. Kaum ein anderes Thema ist uns so unangenehm wie Rassismus. Wir sind selten so sehr darauf bedacht, zu betonen, dass alle Menschen gleich sind, wie in dem Moment, in dem wir auf unsere Privilegien angesprochen werden. Nicht mal überzeugte Rassisten wollen welche sein, denn sie sind „zwar keine Nazis, aber…“. Dennoch müssen wir uns der Tatsache stellen, dass Weiße mit der Rassifizierung begonnen haben, um Schwarze zu versklaven und die Kolonialisierung voranzutreiben. Die dabei entstandenen Diskriminierungsformen und Vorurteile halten sich bis heute. Sie sind der Grund dafür, dass schwarzen Kindern überlebenswichtige Verhaltensregeln antrainiert werden müssen. Sie sind der Grund dafür, dass George Floyd, Oury Jalloh und unzählige weitere schwarze Menschen grundlos sterben mussten. Sie sind der Grund dafür, dass die Vereinigten Staaten seit Tagen in Flammen stehen. Wir sind der Grund dafür.

Aber was, wenn 2020 doch nicht das katastrophalste Jahr aller Zeiten wird? Was, wenn wir uns nicht locker machen, sondern wütend bleiben und das krankende System gemeinsam zum Erliegen bringen? „Der Tod von Ahmaud Arbery und George Floyd hat die Menschen weltweit näher zusammenrücken lassen“, erklärt E. Mackey. „Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich das Gefühl, dass es da draußen Weiße gibt, die sich um mich sorgen. Weiße Menschen, die bereit sind, für einen schwarzen Mann wie mich zu kämpfen.“ Was also, wenn das erst der Anfang ist und wir 2020 gemeinsam den Grundstein für eine Welt legen können, in der wir alle Luft bekommen? Fred Morris weiß genau, wie diese Welt aussehen soll: „Ich habe eine 10-jährige Tochter und ich wünsche mir für sie und all die anderen jungen Leute, dass sie an einem Ort aufwachsen können, an dem es keine Rolle spielt, welche Hautfarbe sie haben. Und wenn sie mich dann eines Tages fragen, wie es dazu kam, werde ich sagen: Wir haben damals gemeinsam gegen Polizeigewalt und Rassismus gekämpft. Und wir haben gewonnen.“

TEXT: Diana Ringelsiep

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