Musik in der funk-Serie "DRUCK" – Alena Struzh im Gespräch mit Sarah Blaßkiewitz und Philipp Kozik – Dreiteilige kapute Kuration zum Einsatz von Musik in (vor allem deutschen) Serienhits

“Die Kids haben meist einen viel cooleren Musikgeschmack als angenommen wird”

Fatou, Hauptfigur der sechsten Staffel DRUCK, umringt von ihren musikalischen Krafttieren girl in red und Lauv (Illustration: Rosalie Ernst)


Weiter geht’s mit unserer kleinen Textreihe zum Thema Popmusik in Serien – wie kommt sie da rein und was macht sie mit dem Publikum? Letzte Woche hat Kuratorin Melanie Gollin über die Musik in der ersten Staffel „Schloss Einstein“ sinniert.
Alena Struzh geht heute hinter die Kulissen eines aktuellen Serienhits und hat nachgefragt, wie Musik in der funk-Serie „DRUCK“ ausgesucht und dramaturgisch eingesetzt wird.

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Fatou kann es nicht glauben. Ihre Freundin Kieu My hat sie gerade nach einem Streit sitzen lassen. Jetzt ist es vorbei. Dann setzt ein Billie-Eilish-Cover von James Blake ein, eine leise Piano-Version von „when the party’s over“, und Fatou steht alleine in der Nacht und weint. Ich (vor fünf Jahren Abi gemacht) könnte mitheulen. Wenn ich DRUCK gucke und Fatou, Nora, Mailin und Ava dabei zuschaue, wie sie miteinander feiern, sich streiten, verlieben, selbst finden, fühlt es sich fast so an, als würde ich es mit ihnen machen. Die für 14- bis 20-jährige konzipierte YouTube-Serie vom öffentlich-rechtlichen Angebot funk über Freundinnen, die ihre Oberstufenzeit erleben, fokussiert sich in jeder Staffel auf das (Innen)Leben einer anderen Person, in der sechsten geht es um die eingangs erwähnte Figur Fatou.

“DRUCK” wird vor allem für eine neuartige Erzählweise gelobt, die von der norwegischen Webserie “SKAM” übernommen wurde. Die Handlung wird nicht linear in 30 Minuten erzählt, sondern in kleine Clips gestückelt, die über die Woche auf YouTube verteilt werden und eine Gleichzeitigkeit simulieren: Treffen sich die Freundinnen montags in den Ferien zum Brunchen, geht der Clip entsprechend montags um elf Uhr online. Das ganze Erzählbild ergibt sich aber nicht allein in den Videos, sondern wird durch die Social-Media-Accounts der Figuren ergänzt. So entsteht eine außergewöhnliche Nähe zwischen den Protagonist*innen und der Zielgruppe, wobei verschiedene Themen wie sexuelle Identitäten, Rassismus, Fridays for Future und mentale Gesundheit verhandelt werden.

Diese Nähe spiegelt auch die Musikauswahl wieder, denn Songs spielen in der Serie eine wichtige Rolle: Jeder Clip wird mit Musik eingeleitet und beendet. Darunter sind TikTok-Hits, Pop und HipHop aus trendigen Spotify-Playlisten, aber auch ein Song von Nina Kravitz, der vor allem aus einem Game bekannt ist und genau zu der angespannten Stimmung passt, wenn Fatou kurz vor der Trennung versucht, auf einer Party ihr Verhältnis zu ihrer Freundin zu klären. Es ist bemerkenswert, wie passend für den Moment der Soundtrack ist, was auch von den Zuschauenden gefeiert wird.

Wie die Serienmachenden es schaffen, dass die Musik stets zeitgemäß bleibt und die Serie dabei unterstützt, das aktuelle Lebensgefühl von Jugendlichen zu spiegeln, erklären im Interview Philipp Kozik, der Music Supervisor der fünften und sechsten Staffel, und Sarah Blaßkiewitz, die bei der siebten bis zehnten Folge der sechsten Staffel Regie geführt hat.

Welche Musik hat Eure Teenagerzeit begleitet und Euch so viel fühlen lassen wie die Figuren in “DRUCK”, wenn sie zum Beispiel Lauv oder girl in red hören?

Sarah Blaßkiewitz: Das Pendant bei mir wäre auf jeden Fall Spice Girls oder Tic Tac Toe.

Philipp Kozik: In dem Alter fand ich NAS ziemlich cool und Mobb Deep habe ich sehr viel gehört, mit 14, 15. Da war ich so auf dem New-York-East-Coast-Film.

Sarah: Wenn‘s um Gefühle ging, dann habe ich sehr viel Nirvana gehört. Ganz krasser Liebeskummer, ganz wichtig, rauf und runter.

Ganz allgemein: Warum ist Musik für “DRUCK” so wichtig?

Sarah: Für mich steht “DRUCK” für ein Lebensgefühl von jungen Menschen. In dieser Phase war Musik für mich ein besonders verbindendes Element. Das erschien mir total sinnvoll, dass Musik einen eigenen, zusätzlichen Raum bekommt in der Serie.

Philipp: Musik stiftet in dem Alter absolut Identität. Man ist auf der Suche nach Identität und da wird Musik zum Begleiter. Das ist in der Serie genau deshalb wichtig.
Und dann glaube ich, dass alles, was geschieht, immer und überall mit Musik zu tun hat. Du triffst dich im Park, hörst Musik. Du heulst deiner Liebschaft hinterher und hörst Musik. Fährst zur Schule. Deshalb ist es cool, das “DRUCK” als Plattform auch die Möglichkeit gibt, so viel Musik einzubeziehen. Das hat ja in anderen Jugendserien nicht stattgefunden. Das ist hier ein riesiger Mehrwert.

Die Regisseurin Sophia Coppola hat mal gesagt, dass sie es als störend empfindet, wenn Musik die Zuschauenden zu einer bestimmten Emotion leitet. Wie seid ihr da bei “DRUCK” vorgegangen?

Sarah: Was mich bei “DRUCK” so gefreut hat, ist, dass man da auch mal richtig verstärkt mit Billie Eilish und James Blake auf die Tube drücken kann. Das ist aber ganz klar eine Geschmacksache. Für “DRUCK” machen wir das so und da findet das auch Anklang.

Philipp: Wenn in der Szene etwas verhandelt wird, was dann auch textlich im Song verhandelt wird – damit hatte ich öfter meine Probleme. Aber ich glaube, das haben wir gar nicht so oft gemacht. Natürlich kann das sehr kitschig wirken, wenn da auf einmal noch Geigen spielen, wenn ein Kuss passiert. Das war bei uns nie der Fall, glaube ich. Weil wir Musik genommen hatten, die schon existiert. Sie wurde also schon aus einem anderen Kontext herausgerissen und da platziert. Musik wird ja auch immer individuell rezipiert, den einen stimmt ein Song melancholisch, die andere erinnert der Song an ein positives Ereignis. Also kurz gefasst: Musik ist zwar kollektiv erlebbar, aber trotzdem auch immer eine subjektive Erfahrung, die unterschiedlich anknüpft.

Sarah: “DRUCK” wird ja auch in Clips abgespielt. Wir erzählen also in sehr kurzer Zeit. Und ich fand auch diese Musik-Clip-artige Anlehnung total schön. Das ist eine schöne Kunstform, über Musikvideos Emotionen zu vermitteln – auch mal nonverbale Clips zu haben, wo nur Musik da ist und es wie ein Tanz ist.

Die Musik bildet ja quasi einen Erzählrahmen, beziehungsweise einen Übergang zwischen den einzelnen Clips. Das fand ich bemerkenswert.

Philipp: In dem Sinne ist das auch quasi der Klebstoff der Erzählung, der alles zusammenhält, eine Brücke in die nächste Szene bildet, die Emotion der letzten Folge in die nächste trägt. Man sieht: Die Figur läuft in der nächsten Folge und hat noch die Emotion im Rücken.

Sarah: Eine ganz große Klammer war, dass am Ende der letzten Folge der Fatou-Staffel endlich girl in red kommt. Wir haben immer von der Community im Internet gespiegelt bekommen: „Wann kommt endlich girl in red?“ Diesen Rahmen zu haben war auch total schön, zu wissen: Ihr kriegt noch was ihr wollt.

User*innen feiern “DRUCK” für die Musikauswahl. Einer der vielen Kommentare, die unter den Videos stehen, lautet: „Ganz ehrlich, die Musikauswahl ist aber auch immer so on Point, dass gerade so Szenen wie die letzte nochmal richtig weh tun. I love it, and I hate it.“
Warum trifft die Musik in “DRUCK” den Nerv so genau?

Sarah: Ich habe da eine ganz klare Antwort: Die Macher*innen von “DRUCK” haben einen Music Supervisor angestellt, also Philipp. Jemanden, der sich nur darum kümmert, der einfach ein gutes Händchen dafür hat und sich da auch in diesen Kosmos reingearbeitet hat.

Philipp: Für mich war es immer schön, mit den Regisseur*innen zusammenzuarbeiten. Jede*r hatte eigene Präferenzen, Lieblingssongs, die unbedingt dabei sein sollten. Ich habe das Glück, dass ich eine Begeisterung für fast jedes Genre teile und glaube, dass “DRUCK” davon auch profitieren konnte.

Sarah: Als ich wusste: Ich mache den Job, habe ich sofort Philipp geschrieben, können wir diesen oder jenen Song bekommen?

Philipp: Da gab es auch viele Enttäuschungen, weil vieles rechtlich nicht ging. Wir haben auch von der Redaktion einige Vorschriften. Dass wir alle sehr intuitiv gearbeitet haben, ist auch sehr wichtig. Dass wir nicht gesagt haben: Wir hauen jetzt rein, was in den Charts ist. Sondern: Was fühlen wir selber bei der Musik? Das ist dann auch die Magie gewesen.

Vielleicht nochmal einen Schritt zurück, weil möglicherweise nicht alle Bescheid wissen: Philipp, was machst du als Music Supervisor eigentlich?

Philipp: Ich beschäftige mich den ganzen Tag mit Musikhören. Ich höre drei Stunden am Tag Musik, die in den letzten paar Monaten neu veröffentlicht wurde. Wir hatten schon das Ziel, dass Musik drin ist, die nicht älter als drei Monate ist. Deswegen habe ich eigentlich den ganzen Tag Musik gehört und Playlisten erstellt, die ich schon nach Emotionen sortiert, aber auch Charakteren zugeordnet habe. Oder einfach auch Musik, die mir gefallen hat, die in den zwei Monaten vor Release der Folge erschienen ist. Was dazugehört, während ich sammle: Ich muss gucken, ob die Musik für uns rechtlich verfügbar ist. Da gehört auch noch eine andere Recherchearbeit dazu, die sich damit beschäftigt, was das für Labels sind, wo die Musik erschienen ist, ob der Song bei der GEMA eingetragen ist. Dann gibt es die Zusammenarbeit mit der Regie und dem Schnitt. Da stelle ich diese Musik praktisch vor. Dann hat die Regie bestimmte Favoriten und parallel dazu finden die Regisseur*innen auch eigene Songs, die sie gut finden. Die checke ich auch rechtlich durch. Ein Music Supervisor kennt sich also gut mit Musik, aber auch mit den rechtlichen Sachen aus – es ist jemand, der oder die dem Film oder der Serie musikalisch zuarbeitet.

Das heißt ihr sitzt in einem Kabuff zu dritt mit Regie, Cutter*in und Music Supervision und guckt euch fünf, sechs, siebenmal die gleiche Szene mit unterschiedlicher Musik an?

Philipp: …die ich davor auch schon hundertmal gehört habe. Ja, so war’s. Wir saßen zu dritt im Raum, es wurde parallel geschnitten und feinjustiert. Dann haben wir immer wieder Songs druntergelegt. Manchmal wurden alle meine Vorschläge nicht angenommen und ich musste parallel während des Schnitts nochmal suchen.

Sarah: Das ist ein sehr vollwertiger Bereich bei “DRUCK”, deswegen gibt’s auch die tollen Kommentare und die Begeisterung dazu. Was ich auch voll schön fand war, dass ich vom Music Supervisor quasi schon während des Drehs eine eigene Playlist von Songs bekommen habe, die noch nicht verwendet wurden, die er sich vorstellen kann. Für mich war es gut, – ich bin ja wesentlich älter als diejenigen, die wir erzählen – zu gucken: Was wird gerade gehört?

Wie sieht bei dir dann die Recherche aus? Kriegst du jeden Tag 20 Promo-Mails mit der neuesten Musik, bist du dann drei Stunden in einem Spotify-YouTube-Loch?

Philipp: Es gibt eine Mailing-Liste, da habe ich alle Künstler*innen eingetragen, die ich gut finde. Wenn die was releasen, kriege ich eine Nachricht. Weil ich selber auch als DJ unterwegs bin, habe ich schon meine Blogs und Musikseiten wie Pitchfork und Fact Magazine. Da habe ich geguckt: Was eignet sich hiervon für “DRUCK”? Dann habe ich auch extrem vielen Playlisten gefolgt, wo ich sage: Das ist eine gut geführte Playlist, da steckt eine Person dahinter, die Ahnung von Musik hat. Ich habe alles durchgehört, was rauskam. Ich bin da relativ radikal: Wenn der Song mich nicht catcht, da mache ich schon den nächsten an.

Ihr nutzt überwiegend Musik, die beim Release der Folge maximal zwei, drei Monate alt ist. Film- und Serienproduktion dauert oft sehr lange an. Bei “DRUCK” arbeiten mehrere Regisseur*innen gleichzeitig an einer Staffel, sodass sich Abläufe überlappen und schneller produziert wird. Wie ist der zeitliche Rahmen, dass ihr so aktuelle Musik in die Folgen integriert?

Sarah: Das war auch so kurzfristig geplant, damit es noch aktuell ist. Dann hatten wir pro Folge immer eine Woche zum Schneiden. Ich kann mich an eine Phase erinnern, wo man gemerkt hat: Wir laufen gerade leer, es gibt kaum noch passende, aktuelle Musik für unseren Clip.

Philipp: Vor allem, wenn man platt gesagt eine fröhliche Szene hat und einen fröhlichen Song braucht, man aber mitten im Winter ist und es kommt nur depressive Musik raus – das ist natürlich oft eine Herausforderung gewesen.

“DRUCK” wird unter anderem stark dafür gelobt, dass die Serie authentisch abbildet, wie es ist, gerade jetzt Teenager*in zu sein. Philipp, du bist ja kein Teenager. Hast du bei der Auswahl mit Jugendlichen gesprochen, oder war es ein rein intuitiver Prozess?

Philipp: Es gab eine Umfrage, wo ich mich am Anfang ein bisschen drauf gestützt habe, aber ich habe gemerkt, dass ich damit gar nichts anfangen kann, weil jede*r dritte Harry Styles angegeben hat. Oder auch Wincent Weiss. Überwiegend war es also Internet-Arbeit. Ich habe auch nicht immer daran gedacht: Wird der Songs jetzt Jugendlichen gefallen? Ich habe einfach geguckt, ob es ein guter Song ist. Ich habe natürlich auch bei Social Media geschaut, was die Leute gerade hören. Bei Billie Eilish ist es klar, da müssen wir uns nicht darüber unterhalten, dass das gut ankommt. Aber manchmal war ich bei Songs erstaunt, dass die Zuschauer*innen die Künstler*innen kennen. Die Kids haben meist einen viel cooleren Musikgeschmack als angenommen wird.

Glaubst du also, dass “DRUCK” den Zuschauenden neue Musik vorgestellt hat?

Philipp: Das hoffe ich. Das war mein großer Ansporn. Ich hoffe, dass viele Leute da was entdeckt haben. Dass der Musikgeschmack etwas breiter geworden ist.

Also ist es quasi eine Symbiose zwischen der Serie und den Zuschauenden? “DRUCK” wird von Jugendlichen beeinflusst, nimmt aber auch Einfluss auf Jugendliche.

Philipp: Ich glaube auch, dass es ein Kreislauf ist. Wir haben auch Songs in den Kommentarspalten gesehen und haben manchmal gesagt: „Wir tun euch den Gefallen und packen den rein.“ Wir hätten es sicher auch so machen können, Songs zu nehmen, die nur in den Charts oder auf TikTok hoch- und runterlaufen – und hätten wahrscheinlich auch Beifall dafür bekommen. Aber dann hätten die Autor*innen auch ganz klassische popkulturelle Themen behandeln können, klassische heterosexuelle Geschichten. Das hätte bestimmt auch geklappt, aber darum geht es ja nicht. Diesen Spagat hinzukriegen ist natürlich schwierig. Das ist ein Balanceakt zwischen Songs aus den Charts, klassischen Liebesgeschichten und auch wieder ganz abgefahrenen Sounds, die man bei Nora in der Staffel hört. Wo Sachen wie Arca liefen, also so Hyper-Pop-Experimente – ein sehr experimenteller, industrieller, düsterer Sound, wo man sicherstellen muss, dass das nicht zu heftig wirkt. Aber ich finde, es muss auch mal etwas Herausforderung sein. Am Ende kriegt man auch ein bisschen Billie Eilish dazugemischt und kann sich wieder ein bisschen entspannen. Es sollen musikalische Horizonte erweitert werden.

“DRUCK” wurde auch für die diverse Repräsentation gelobt. Wie spiegelt sich das in der Musikauswahl wieder?

Philipp: Wir haben oft Songs genommen von Künstler*innen, die diverse Themen verhandeln. Sex-Positivity, Post-Gender. Alles ist divers, nicht nur von denjenigen aus, die die Musik machen, sondern auch von den Genres her. Es ist nicht nur Pop, es ist Indie, es ist elektronisch, es sind Ambient-Songs drin, R’n’B-Songs. Genauso divers wie die Inhalte sind, ist meines Erachtens auch die Musik.

Ich fand es sehr rührend, als die afrodeutsche Hauptfigur Fatou mit ihrem Bruder auf dem Balkon raucht und da ein ghanaischer Song gespielt wurde, sodass die Herkunft ganz klar markiert wird.

Sarah: Über die Szene freue ich mich ganz besonders. Im Clip hören die Figuren das über Kopfhörer – da kommen Emotionen und Erinnerungen an frühere Zeiten hoch und es wird klar, wofür diese Musik alles steht.

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