"The Naked Truth“ – 19.07.2026 – 19:00

Fred Frith & God‘s Burnout

Manche Begegnungen wirken im Nachhinein zwangsläufig, obwohl sie das Ergebnis zahlreicher Umwege sind. Die Zusammenarbeit von Fred Frith und God’s Burnout gehört zu diesen Konstellationen.

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Frith, seit den späten 1960er Jahren eine Schlüsselfigur der europäischen Improvisationsmusik und einer der nachhaltigsten Erneuerer des Gitarrenspiels, begegnet dem zwischen Köln und Shanghai operierenden Free-Punk-Jazz-Improvisationstrio God’s Burnout (das Projekt trat erstmals beim Moers Festival 2025 in Erscheinung und versammelt Musiker:innen, die jeweils seit Jahren prägende Impulse in unterschiedlichsten Szenen und akustischen Ökologien setzen).

Initiiert wurde die Zusammenarbeit von Matthias Kaiser, dessen präparierte und verstärkte Violine seit langem zwischen Geräuschforschung, Improvisation und radikaler Klangpoesie vermittelt. An seiner Seite agieren Saskia von Klitzing, deren Schlagzeugspiel die Körperlichkeit von Post-Punk mit der Offenheit freier Improvisation verbindet, sowie Jun-Y Ciao, dessen Arbeit auf den Rohrblattinstrumenten die expressive Wucht des Free Jazz mit einer hochentwickelten erweiterten Spieltechnik zusammenführt.

Unter dem Titel „The Naked Truth“ entsteht an diesem Abend in der Kapute Szene ein musikalisches Gefüge, in dem Friths charakteristische Gitarrenarbeit auf Kaisers zwischen Melodie und Material oszillierende Klangwelten trifft. Von Klitzings erdiges, vorwärtsdrängendes Schlagzeug bildet dabei ebenso einen Bezugspunkt wie die eruptiven und zugleich präzise artikulierten Saxophonsprachen von Jun-Y Ciao. Eine Begegnung von Musiker:innen, die Improvisation als soziale Praxis verstehen: als offenen Raum für Risiko, Aufmerksamkeit und unerwartete Verbindungen.

Das Konzert findet im Setting der von der Kunststiftung NRW unterstützten Ausstellung von Pui Tiffany Chow, Ani Schulze &Sarah Szczesny: „Medium Size Paintings (Born to Be Old)“ statt.

Wir öffnen an diesem Tag die Kapute Szene um 18 Uhr.
Das Konzert findet um 19 Uhr statt.

Es gilt ein Solidaritätsprinzip-basiertes Eintrittspreismodell von 10€ (incl. 1 Freigetränk) – darüberhinausgehende Spenden für den Raum freuen uns natürlich sehr.

Die Poster entstanden in Zusammenarbeit mit den Studierenden der der Robert Schumann Schule im Seminar von Sarah Szczesny
Vielen Dank an Maria Florencia Alonso, Frank Geier, Finn Leonhardt, Haoran Wang, Xinyun Zhang

 

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