Fotolove-Story aus Hamburg

Sag zum Abschied leise “Sookee”

Die mächtige Sookee ist gerade auf Abschiedstournee. Lange Zeit hat sie gegen die Windmühlen des mackerdominierten Musik- und Rap-Biz geboxt. Mittlerweile wackelt einiges. Die Berlinerin, die soviel angestoßen hat, so viele Leute inspiriert, agitiert und getröstet hat, verlässt den Ring. Konzentriert sich auf ihr Kindermusikprojekt Sukini. Auf den letzten Gigs gönnen ihr alle diesen Schritt und verabschieden die lila Ikone, die gar keine sein will, euphorisch.
Der Mann SASCHA MICHALAK besuchte ihre Ehrenrunde in Hamburg und hat uns eine kleine Fotolove-Story mitgebracht.

Ausverkauftes Sookee Konzert im Übel & Gefährlich heißt auch…

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….gut gelaunt anstehen.

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Leider bringt die Anlage des Übel & Gefährlich nicht ganz die Energie rüber. Das sorgt dafür, dass das Publikum, trotz dem tollen Voract „Babsi Tollwut“, typisch nordisch „ausrastet“. Geht da noch was?

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Sookee startet mit ihrem Track „Pro Homo“. Dass der Track aus dem 2010er Album „Quing“ stammt, macht ihn nicht weniger aktuell. Angesichts der UnhateWoman Kampagne und dem Mackertum von Alpha-Blümchen Kollegah, scheint der Track eher an Aktualität gewonnen zu haben.

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Die vielen Interaktionen zwischendurch und Sookees „Freestyle-Moderations-Skills“, lassen den Abend nicht nur wegen der Tatsache des Abschieds besonders werden.

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Die Atmosphäre in diesem fröhlichen Safe Place, bricht die nordische Zurückhaltung des Publikums. Und nach einer halben Stunde hat Sookee die Leute soweit. Die herrschende Euphorie ist ihr von allen Seiten spürbar gegönnt. Alle hier wissen, sie hat das geschenkte Adrenalin nicht wegen ihrer Musik verdient, sondern auch wegen ihrer inspirierenden Haltung.

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»Ich tu mich gerade mit dem Ende schwer… ich weiß nämlich ab einem gewissen Zeitpunkt nichts mehr«

Text und Fotos: Sascha Michalak

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