Hendrik Otremba – Interview  Benito

Hendrik Otremba: „Manchmal glaube ich, dass ich Sachen beschreibe, damit sie mir nicht passieren“

Fotos: Hendrik Otremba


Mit seinem dritten Buch „Benito“ öffnet Hendrik Otremba, wie er selbst es im Gespräch mit Thomas Venker formuliert, Türen, „die sich nicht mehr schließen lassen“ und bezieht sich damit auf die autobiografischen Versatzstücke, die in den Roman eingeflochten sind; für ihn„Segen und Fluch“, „Befreiung und Therapie“. 

„Benito“ ist eines dieser Bücher, die man mehrmals gelesen haben muss, bevor sich alle (scheinbaren) Nebenerzählstränge und Untertöne wahrnehmen lassen – oder anders gesagt, wie schon bei den beiden Vorgänger Büchern “Kachelbads Erbe“ und “Über uns der Schaum“ gelingt es Hendrik Otremba auch diesmal eine ganz eigene (Roman)Welt zu erschaffen, die einen nie mehr so ganz gehen lässt.

Wie er das macht, hat er Thomas Venker vielleicht erzählt. Alle Fotos zum Interview sind von Hendrik Otremba. Die Fotos hat Hendrik mit der alten Minolta 35E seiner Mutter aufgenommen, auf seinen Streifzügen im Apennin und auf einer Wanderung einmal quer durchs Ruhrgebiet, die er in der Recherche unternommen hat.

 

Hendrik, du hast es in einem Posting angedeutet: “Kachelbads Erbe“, das 2019 bei Hoffmann und Campe erschienen ist, wurde quasi mit dem (unfreiwilligen) Abgang der Verlegerin Birgit Schmitz ins Regal gestellt beim Verlag und vergessen. Wie fühlte sich das für dich an?

Hendrik Otremba: Eigentlich bin ich glücklich mit der Rezeption, die Kachelbad erhalten hat. Ich werde so oft auf das Buch angesprochen. Leute schildern mir immer noch, was es bei ihnen ausgelöst hat. Ich weiß von Chatgruppen, die gegründet wurden, um sich über das Buch auszutauschen, weiß von Menschen, die es gelesen haben in einer Zeit, als sie mit einem Verlust konfrontiert waren, und ein mir sehr wichtiger Mensch, der schwer krank war, hat es sich bis zu seinem Tod vorlesen lassen. Ich weiß von Leuten, die es zum dritten Mal lesen.
Wie soll ich mich da schlecht fühlen?
Ich hatte so tolle Lesungen und auch meine Erfahrungen bei Hoffmann und Campe (HoCa) waren bis zu dieser dummen Zäsur dort sehr schön. Auch der Schreibprozess, die vielen Reisen, das Wissen und die Erkenntnisse, zu denen ich gelangt bin – das ist ja nicht weg. Ich will mir das nicht kaputtmachen lassen von Entscheidungen, die mehr mit BWL zu tun haben als mit Kunst. Aber natürlich war es bitter: um das Buch hat sich bei HoCa niemand mehr gekümmert, der Laden wurde ja recht flott personell komplett ausgetauscht. Und der neue Verleger ist, glaube ich, nicht sonderlich gut auf mich zu sprechen, weil ich damals in einen offenen Brief involviert war, der ihm seinen Start erschwert haben dürfte. Aber wir haben damit Birgit Schmitz den Rücken stärken können und das war gut.

Welche Ableitungen hast du daraus gezogen?

Wieder mehr auf mein Gefühl hören bei Entscheidungen und mich in Umfelder begeben, die leichter zu verstehen und nicht so stark dominiert sind von wirtschaftlichen Erwägungen.

Dein Debut-Roman “Über uns der Schaum“ ist 2017 beim Verbrecher Verlag – dahin zurückzukehren war keine Option? Warum März Verlag?

Ich mag Veränderung und lerne gerne neue Leute kennen. Das bedeutet ja auch immer neuen Input, neue Erfahrungen, neues Denken. Deshalb gehe ich nicht zurück. Den Verbrechern bin ich aber ja auch noch immer eng verbunden und die sind ja auch Komplizen von den März-Leuten. Die Entscheidung für März ging ganz schnell. Ich hatte mich von meiner Agentin getrennt und war etwas lost mit meinem Manuskript, wurde dann von meinem Freund Thorsten Nagelschmidt zur legendären März-Gesellschaft mitgeschleppt, wo er aus seinem Roman „Arbeit“ las. Da habe ich Barbara Kalender kennengelernt und kurz darauf Richard Stoiber. Keine Woche später war klar, dass ich den Roman dort machen würde. Das hat es mir gerettet und mir auch mein Selbstvertrauen zurückgegeben. 
Am Tag meiner ersten Begegnung mit März waren Nagel und ich mit ein paar Leuten noch in der 8MM Bar, es war der erste Abend, an dem man wieder ausgehen konnte. Wir waren vollkommen euphorisiert und haben uns in der Nacht dann alle Corona geholt. 
Aber zurück zur Frage: Ich plane nicht, weiterhin die Verlage zu wechseln – ich will mich ja auf das Schreiben konzentrieren.

 

Foto: Hendrik Otremba

 

2017, 2019, 2022 – drei Bücher in enger Taktung, und das neben Band-Alltag mit Messer und Uni Job. Wie machst du das? Bist du so diszipliniert wie es aussieht?

Ich hänge auch viel rum und lasse den Tag an mir vorbeiziehen. Wenn ich aber ein Buch schreibe, dann saugt mich das irgendwann komplett ein und dann nimmt das Fahrt auf und wird sehr intensiv. Da diszipliniert mich dann der Anlass. Na, und mit Messer gibt es ja auch lange Phasen, in denen für mich nicht viel zu tun ist. Und dann diese Pandemie. Eigentlich habe ich viel Zeit gehabt. Ich war zuletzt aber auch für ein Jahr raus bei meinem Dozenten-Job. Diese Pause konnte ich gut nutzen. Das Buch verlangte nach mir und ich habe mein erstes Soloalbum produziert, das nächstes Jahr erscheinen wird.

Was, auch noch ein Soloalbum? Was kannst du denn dazu schon verraten? Schließt es von Sound und Sprache bei Messer an? Und wo wird es erscheinen?

Da habe ich die letzten Monate dran gearbeitet und es kommt nächstes Jahr. Ein paar Songs sind sehr opulent und gewaltig klingen, wohingegen andere wiederum ganz zart und minimal geraten sind. Mehr will ich noch nicht verraten. Außer, dass das alles Songs sind, die ich unabhängig von der Band geschrieben habe und die für mich auch keine Messer-Songs sein könnten, und dass man mich darauf aber widererkennen kann. Also: ohne Messer wäre es nie dazu gekommen. Es ist also keine Loslösung von der Band, mit der geht es auch weiter und wir schreiben an einer Platte – sondern vielmehr eben etwas, das ich nur unabhängig von der Band machen konnte, die meinem Vorhaben aber eigentlich direkt sehr aufgeschlossen gegenüberstand. Aber ich folge da schon einer anderen musikalischen Vision, die zur Entwicklung von Messer einfach nicht gepasst hätte.

Aber zurück zur Literatur: Wie kommt es denn zur „Schreibblockade“ des Protagonisten im Buch, der ja sehr an dich angelehnt ist. Sehnsucht nach Versagen?

Das kann ich nicht wirklich beantworten. Manchmal glaube ich, dass ich Sachen beschreibe, damit sie mir nicht passieren. Die Figur Cherubim, die schon eine gewisse Nähe zu mir hat, musste einfach durch eine Krise gegangen sein, musste aus der Zivilisation ausgetreten sein für eine Weile – das war wichtig für die Geschichte, die ich erzählen wollte. Da, wo ich weitermache, wo mir doch so vieles einfach sinnlos erscheint, hat diese Figur es eben anders erlebt oder erleben müssen.

Wie leicht ging es dir denn von der Hand, dich selbst da so als Protagonist einzubauen?

Die autobiografischen Versatzstücke waren Segen und Fluch – das war Befreiung und Therapie, und gleichzeitig habe ich Türen geöffnet, die sich nicht mehr schließen lassen. Aber als ich die Figur von mir gelöst und ihr ein Eigenleben zugestanden habe, ging es dann viel leichter. Es war aber schon eine krasse Erfahrung. Für die Leute, die mir nahe sind, war es aber heftiger, denke ich. Das hat viel Nähe erzeugt, aber natürlich auch stilles Bedauern.

 

Foto: Hendrik Otremba

 

Wie taktest du denn generell deine Aktivitäten? Gibt es klassische Messer-Band-Phasen, Uni-Phasen, Buch-Phasen oder ist das bei dir ein in sich greifender Prozess?

Ich habe kürzlich einen poetologischen Text, der in einem Tagungsband einer Konferenz an der Aston University in Birmingham, zu der ich geladen war, erschienen ist, mit einem Zitat von Bernard Malamud überschrieben: „Heute war wieder ein Tag.“ So versuche ich es zu halten. Aber in der Praxis gibt es natürlich Phasen, in denen das eine oder das andere mehr Aufmerksamkeit einfordert. Das sind dann oft die am meisten inspirierenden Phasen für die Sachen, an denen ich dann nicht arbeiten kann, weil ich Abstand finde und dabei ein schlechtes Gewissen habe, weil ich sie vermeintlich vernachlässige.

Lass uns über „Benito“ sprechen. Was ich mich beim Lesen der ineinander verwobenen Stränge sofort gefragt habe: hast du diese genauso auch geschrieben, oder immer wieder längere Blöcke des einen und dann nach guten Breaks gesucht?

Der Roman hat unterschiedliche Formen gehabt. Als ich in einer Sackgasse steckte, habe ich zur Rettung ein letztes, radikales Experiment unternommen. Cut-up, wenn man so will. Was dann passierte, habe ich als magischen Prozess empfunden. Plötzlich fügte sich alles und Beziehungen entstanden, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Als ich dann nach dem Experiment alles gelesen habe, musste ich immer wieder laut lachen, weil ich nicht glauben konnte, wie plötzlich die beiden Teile ihre Beziehung zueinander ausgemacht hatten. Das hätte ich mir so nicht ausdenken können, das konnte nur passieren.

Im Buch kommt die Pandemie des Öfteren vor. Sicherlich keine einfache Entscheidung, ob man eine solch frische Historie und Zeitmarkierung aufnimmt oder nicht – eine Entscheidung mit Gründen dafür und dagegen. Kannst du uns da kurz mitnehmen in das Autorenzimmer von Hendrik Otremba?

Da der Roman einen Bezug hat zu unserer Wirklichkeit, ging es nicht anders. Aber es ist wirklich nur am Rande erwähnt. Ich glaube aber, dass die Pandemie die letzten Jahre von Benito nochmal zugespitzt hat.

Der Roman beginnt mit der Parallelmontage zweier Regionen/Städte jenseits ihres Bedeutungszenits wie sie trotzdem nicht unterschiedlich sein könnten. Nun kommst du selbst aus der ehemaligen Industriehochburg Ruhrgebiet, die du mit dem vormals Political Hot Spot Bonn verknüpfst. Ist das für dich denn eine Beziehung auf Augenhöhe?

Das kann ich nicht beantworten. Ich wusste nur: es muss Bonn sein und es muss das Ruhrgebiet sein.

Ich unterstelle nun mal, dass die Ruhrgebiet Stränge näher bei dir liegen und weniger Recherche bedurften als der Bonn Strang. Fühlt man da denn Druck der anständigen Recherche nochmals anders als sonst?

Anständig recherchieren muss ich so oder so. Das ist aber ja auch toll. Und ich kann sagen, dass ich im Arbeitsprozess auch sehr viel über das Ruhrgebiet erfahren habe, das ich noch nicht wusste.

Was denn zum Beispiel?

Wie sich das Ruhrgebiet verändert hat, durch das Zechensterben. Während des Schreibens habe ich eine lange Wanderung durch das ganze Ruhrgebiet unternommen. Ich bin da, wie ja auch im Roman beschrieben wird, auf komplett leerstehende Wohnblöcke gestoßen, auf Brachland, Verfall. Das ist Teil des Strukturwandels. Ich habe mich dem Ganzen aber eben aus einer künstlerischen Perspektive gewidmet, und nicht wissenschaftlich oder journalistisch. Also gefragt: wie fühlt sich das wohl an, der letzte Mensch in der Siedlung zu sein, der noch da ist? Was könnten für Geschichten in dieser Veränderung stecken? Natürlich vermischt sich das mit meinen eigenen Erfahrungen, ich komme ja dort her. Bei Benito heißt es: Was ich nicht erinnern kann, das werde ich erfinden müssen.

Ich war auch in Bonn, habe mich da eine Weile in dem Hotel Maritim eingenistet, das dann Vorlage für das Hotel Paradies wurde und das ja auch von historischer Bedeutung ist, wie ich es im Buch erzähle. Das war schon krass. Die Episode mit den Soldaten, das ist genau so passiert. Ich war der einzige zivile Gast und außer mir waren da noch 200 Soldaten, die in Quarantäne waren für einen Mali-Einsatz. Wirklich bizarr.

Generell habe ich bei dir den Eindruck, dass du es liebst, dich in Themenfelder und Orte und Biographien einzugraben für deine Geschichten. Oder ist es oft auch anders herum, dass sie dir erst begegnen und du so auf die Idee zur Geschichte gebracht wirst?

Das ist immer unterschiedlich. Wenn mich etwas wirklich interessiert, beschäftige ich mich damit oft viele Jahre – aber dann eher als Fan. Da entwickle ich dann sowas wie eine Obsession. Das ist in der Recherche anders. Da gibt es eine deutlichere Zweckmäßigkeit. Aber das vermischt sich. Tarkowski etwa, den ich sehr verehre, wurde dann für den Roman sehr wichtig. Bei Kachelbad war es damals aber zum Beispiel ein Mensch, der da am Anfang stand und der für ein Kryonik-Unternehmen arbeitete, über den dann mein Protagonist und diese ganze Welt entstand. Ich glaube, das muss so sein: dass es jedes Mal anders ist. Wenn das einmal in Bewegung ist, geschehen dann aber ja auch Dinge, ausgelöst von der Recherche, die dann wieder Einzug in den Roman finden können.

 

Foto: Hendrik Otremba

 

Stichwort Geschichte: beginnst du mit dem Schreiben im Wissen um die Auflösung oder ergeben sich die Ereignisse und Verflechtungen eher im Fluss der Worte?

Auflösung gibt es ja nicht immer. Ich will da auch nicht zu viel verraten, einfach auch um es für mich zu schützen. Aber manchmal weiß ich schon ein Bild, das am Ende steht, oder eine Auflösung, und manchmal muss das erst herausgefunden werden. Das ist immer unterschiedlich …

Es gibt im Buch eine Stelle, wo der Protagonist sich erkundigt, wer das Hotelzimmer bezahlt hat. Für mich ein Moment der Selbstbespiegelung von einem, der im Kulturbetrieb angekommen ist, aber dabei Magenschmerzen hat, dass es ihm nicht immer geheuer ist, wo das Geld herkommt und wofür es so im Kulturalltag ausgegeben wird. Überinterpretiert oder Finger in der Wunde? – auch wenn man später erfährt, dass diese Frage aus ganz anderen Gründen wichtig ist.

Überinterpretiert. Solange ich ein Doppelbett für mich habe, stelle ich keine Fragen.

Das Hotelmotiv kommt dann in der Folge sozusagen im Alltag an: Der Protagonist schaut fern, was er nur in diesem Kunst-Biotop Hotel macht. Er geht in die Sauna und den Pool. Wie sehr empfindest du denn das Tourleben (mit Band und als Autor) als Ausbruch aus dem normalen Leben?

Ich liebe es, unterwegs zu sein. Ich bin dann zwar manchmal auch in merkwürdigen Stimmungen, aber mir gefällt das sehr: kleine Reisetasche, etwas freie Zeit, um die Vorzüge eines Hotels oder die Stadt, in der man ist, zu erkunden. Zwischendurch mal für sich alleine sein. Das unterscheidet sich aber sehr voneinander: mit der Band ist es immer noch wie eine Klassenfahrt, die permanent aus dem Ruder läuft. Seit ich Vater bin, versuche ich aber, nicht mehr so viel unterwegs zu sein.

Wie kam es zu den geschwärzten Stellen im Buch, mit denen die Namen Prominenter unkenntlich gemacht werden? Das ist ja kein Stilmittel des Schutzes, sondern schon eher eine Art Augenzwinkern gen die Bedeutungsaufladagentas des  Politik-/Geheimdienst-Betriebs, oder?

Das ist ein Stilmittel, ja, und dann irgendwie auch ein augenzwinkernder Gruß an die Historie des März-Verlags. Letztlich eine handwerkliche Entscheidung: Ich wollte und konnte die Namen nicht ausschreiben, wollte keine Namen erfinden, wollte die Möglichkeit offen lassen, dass man sie errät. Da habe ich sie eben ausgeschrieben und dann wieder gestrichen.

Die Jungsgang im Buch ist eine Jungsgang im Stile von „Stand by me“ und anderen klassischen Coming-of-age-Filmen und -Büchern. Hast du mit dem Gedanken gespielt, hier auch ein Mädchen einzubauen?

Ja, habe ich. Aber die Pfadfindergruppe war eben eine Gruppe aus Jungs bestehend, und ich musste es so aufschreiben, wie ich es damals, in dem eher konservativ geprägten Pfadfinderbund, in dem ich war, erlebt habe. Ich merkte dann im Nachdenken, dass die Erwägung, ein Mädchen einzuschreiben, mehr davon angestoßen waren, niemandem auf den Schlips treten zu wollen, der das vermissen könnte. Und wenn man das erkennt, dann fände ich es fatal, sich auf dieser Grundlage dazu zu entscheiden. In meinen anderen Büchern und auch in der Musik ist das ja anders. Aber hier ist es eben so – und letztlich sagt das ja auch etwas aus, was also die Abwesenheit dann für eine Konsequenz hat für die Geschichte.

 

Foto: Hendrik Otremba

 

Bist du eigentlich Scheidungskind?

Ja, bin ich. Und Halbwaise. Das war natürlich wichtig für das Buch und wird es für mich auch immer zu einem besonderen Roman machen.

Und wie geht das Kartoffelsalat Rezept deiner Mutter? Fragt der Kartoffelsalat Fan aus dem Süden. Essig, Öl, warm serviert…

Kartoffeln, saure Gurken, das Gurkenwasser, Zwiebeln, Senf. So ungefähr. Aber wie bei allen guten Rezepten gilt: nicht zu klar definieren. Und: nicht alles verraten. Das beste Essen lebt doch von der Geheimzutat.

Und damit wären wir auch bei der letzten Frage – wobei ich noch so viele mehr stellen könnte: Welcher Suicide by Cop hat dich so beeindruckt, das aufzugreifen?

Ich habe ja viele dramatische Selbsttötungen, meist politischer Natur, im Roman reflektiert. Berührt hat mich am meisten der Freitod von Thích Quảng Đức, auch wenn das kein direkter Suicide by Cop war. 
Kostas Georgakis Selbstverbrennung hat mich auch beschäftigt, vor dessen Statue ich als junger Mann in Korfu plötzlich stand und dann kaum da wegkam. Das sind natürlich ganz individuelle Geschichten. Da könnte man jetzt ein ganzes eigenes Interview drüber führen – deshalb verweise ich mal auf Benito …

29.9.22: Nürnberg (Z-Bau)
30.9.22: Ulm (Aegis )
6.10.22: Leipzig (Schauspiel)
7.10.22: Münster (zwischen/miete)
19.10.22: Frankfurt (open books)
22.10.22: Köln (King Georg)
8.11.22: Mainz (Bukafski)
21.11.22: Hamburg (Übel & Gefährlich)
9.12.22: Göttingen (Literarisches Zentrum)
19.1.23: Bremen (Weserburg)
25.1.23: Hannover (Leuenhagen & Paris)
26.1.23: Recklinghausen (Stadtbibliothek)

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