Freitag, 24.05.2019
Elke Brauweiler – Interview

Auf Tour mit José González & The String Theory

Fans deutschsprachiger Popmusik kennen Elke Brauweiler von ihrer Band Paula und ihrem Projekt Commercial Breakup, mit denen sie Ende der 90er Jahre/Anfang der Nullerjahre in Deutschland äußerst populär war. In ihrer Diskographie finden sich zudem Zusammenarbeiten mit Bosse, Bernd Begemann und Viktoriapark. 2006 erschien ihr Solodebüt „Twist a Saint Tropez“ mit Coverversionen französischer Songs, dem sie in diesem Jahr „Freund“ folgen ließ.
Neben den eigenen Soloambitionen ist Elke Brauweile im März und April mit José González als Teil des The String Theory Ensembles durch Nordamerika getourt. Wir freuen uns sehr, dass sie uns die während der Tournee entstandenen Bilder zur Verfügung stellt und ihre Erinnerungen mit uns teilt.

Elke Brauweiler an den Niagara-Fällen

Elke, wie kam es zu deiner Zusammenarbeit mit José González für “The String Theory“?

Ich kenne Pc alias Pc Nackt, den Initiator/Arrangeur/Dirigent der String Theory, schon seit etwa 20 Jahren. Er ist ein alter Paula-Fan und wir haben auch ein paar gemeinsame Musiker-Freunde/-Bekannte wie zum Beispiel Moses Schneider.
2005/2006 entstand die Berlin String Theory, erst mal nur ein Streichquartett, bei dem ich die Bratsche war – im Sommer 2007 wurde ein erstes Album aufgenommen, „Berlin String Theory“, auf dem Bands/Künstler wie Tocotronic, Nylon, Laing, Soffy O & Gina D’Orio, Warren Suicide (die frühere Band von Pc und seiner Freundin Cherie) und auch ich mit je mit einem Song vertreten waren, zu dem dann jeweils ein Arrangement für Streicher, Bläser und was auch immer geschrieben wurde.
Im “Chez Cherie”, dem großen Studio von Pc in Neukölln wurden dann all diese Songs zusammen mit der String Theory und ein paar Bläsern und Drums und Teilen der jeweiligen Band live aufgenommen, teilweise mit zwischen 10 und 15 Musikern. Am 1.1. 2008 spielten wir mit der Berlin String Theory und Gästen das Neujahrskonzert in der Berliner Volksbühne.

Und wie ging es danach weiter?

Ein guter Freund, Sebastian Gäbel, der frühere Sänger der Band Gods of Blitz, aktuell ist er Live-Gitarrist der String Theory, zog vor etwa 11 Jahren der Liebe wegen nach Schweden – und so kam es zur Idee, das Konzept der String Theory weiter auszubauen und das ganze in Göteborg fortzusetzen .Sebastian und seine Frau Nathalie haben dann vor Ort ein großes Filmstudio und Unterkünfte für uns Berliner Musiker organisiert, sodass wir für zehn Tage zusammen kommen konnten, um mit anderen Streichern/Bläsern und herausragenden Sänger_innen und Bands aus Göteborg ein Album einzuspielen. Einer der beteiligten Musiker war José González – wir waren alle sehr angetan von seinem musikalischen Können und seiner Person. In den Jahren danach entstand eine Freundschaft zwischen Pc und Jose und seit etwa 2014 tourt José mit der “String Theory”.

On the road to… Portland

Wie empfindest du denn den gemeinsamen kreativen Prozess bei der “The String Theory“? Und wer ist denn noch so alles dabei?

Es ist toll, Teil dieses Projektes zu sein. Wir haben schon so viel Schönes gemeinsam erlebt. Wir kommen hälftig aus Berlin und hälftig aus Göteborg.
Aus Berlin sind unter anderem Mäcki Hamann (Geige; er spielt seit vielen Jahren mit Apparat), Ben Lauber (Arrangements; er spielt bei José Percussion, arbeitete früher viel mit Moses Schneider zusammen und produziert aktuell viel Theatermusik), Andres Renteria (Percussion; er lebt in Los Angeles und ist sonst Schlagzeuger von José), Daniel Schröteler (Schlagzeug; er kommt aus dem Jazz, macht aber auch viel Weltmusik und experimentelles und hat in meiner Band bei meinem letzten Berlin Konzert Schlagzeug gespielt), Nils Tegen (Klavier/Synthies/Arrangements; er spielt auch bei dem Ensemble Brandt Bauer Frick), Tilman Hopf (Soundmann; macht Livesound für Dendemann, ehemals Mark Forster), Jesper Lindell (Soundmann; er ist der Haus-und-Hof-Soundmann von José und kümmert sich speziell um seinen Gesangs- und Gitarrensound).

Nun wart ihr aktuell auf einen ausgiebigen Nordamerikatournee. Vielleicht erst ein mal ganz generell gefragt: Wie hast du diese Tour erlebt?

Ich war ja schon des öfteren auf Tour, und auch mit José Gonzalez & the String Theory war ich bereits zweimal in Europa und einmal kurz in Kalifornien unterwegs –somit ist das alles nicht mehr ganz neu für mich. Aber durch die USA zu touren ist schon etwas besonderes und ich habe es sehr genossen, so viele tolle Städte und Gegenden der USA zu sehen, die ich noch nicht kannte und wo ich eben auch sonst nicht mal einfach so hin komme.

Nun hast du selbst vor kurzem das Soloalbum „Freund“ veröffentlicht – kann man denn da so einfach den Kontext mal eben wechseln? Also a) im eigenen Kopf, aber b) auch im Flow der Promotion sozusagen?

Ja, das kann man, natürlich. Ich mag es sehr, mehrere Dinge zu tun und mich nicht nur mit einer Sache – in dem aktuellen Fall nur mit meinem neuen Album – zu befassen. Daher war die Tour für mich eine sehr willkommene Abwechslung. Zudem spiele ich dann wieder täglich Brastsche, was ich sonst nicht tue und werde wieder besser auf meinem Instrument.

Befruchten sich die beiden Bereiche denn künstlerisch?

Ich würde schon sagen, dass das eine Projekt das andere befruchtet. Genau beschreiben kann ich das allerdings nicht, aber ich hab auf der Tour so einige Leute kennengelernt und natürlich sprach ich mit allen und auch mit all meinen Kolegen über mein neues Album. Und wer weiß, was da noch so passiert.? Vielleicht gibt es eine Zusammenarbeit mit dem ein oder anderen? Auch José hat mein Album gehört und mochte es sehr.

On the road to… Portland

Zurück zur Tour: eine solche bringt ja eine Unzahl an erinnerungswürdigen Ereignissen mit sich – deswegen erst mal die Frage nach dem High- und Lowlight (so denn es eines gab)?

Seattle

Hm, schwierig, es gab so viele Highlights, ich kann sie gar nicht alle aufzählen.
Was die Shows angeht ist mir das zweite Konzert in New York besonders im Kopf geblieben. Ich hatte bei diesem zweiten New York Konzert ein sehr gutes Gefühl, meiner Meinung nach waren wir an diesem Abend deutlich besser als beim ersten Konzert. Was auffällig ist, jeder von uns Musikern hatte auf der Bühne ein Gefühl für den jeweiligen Konzertabend – und es war immer wieder erstaunlich zu sehen, wie unterschiedlich unsere Beschreibungen ausfielen. Der eine empfand ein Konzert als überragend gut, ein anderer aber fand es nur mittelmäßig oder wie auch immer…

Die Konzerte in Seattle und Oakland waren auch sehr toll, und das erste Konzert in Los Angeles. Das Publikum in Seattle war sehr offen und begeistert, das macht viel aus, die gute Stimmung überträgt sich auf uns, so spielt man meist auch besser. In Oakland war es ähnlich, wir hatten von Beginn an ein begeistertes Publikum, wir haben an dem Abend aber auch einfach sehr gut gespielt! Das erste Konzert in Los Angeles war für mich die bessere von den beiden Shows, da wir als Ensemble besser gespielt haben – und ich fand mich persönlich am zweiten Abend bedeutend schlechter, ich habe einige Fehler gemacht, die ich noch nie zuvor gemacht hatte.
Was die Städte selbst angeht – seitdem ich dort war, bin ich sehr begeistert von

Hallo Chicago!

Chicago! Was für eine Stadt, sie hat mich komplett umgehauen. Ich bin morgens in Chicago aus dem Nightliner gestiegen und hab dieses Foto geschossen, was ich mit “Guten Morgen Chicago” betitelte. Mich hat der Blick nach oben in diese Häuserschluchten umgehauen. Das Stadtbild von Chicago wie auch das Stadtbild von New York ist einfach so sehr amerikanisch. Das mochte ich. Die ganze Innenstadt von Chicago besteht mehr oder minder aus Hochhäusern und der Mix aus neu und alt ist schon beeindruckend.
Durch New York zu laufen war natürlich großartig, und auch Portland, Seattle und Los Angeles stechen in den Erinnerungen hervor, ebenso die Niagara-Fälle bei Buffalo. Ich hab es geliebt, so viel vom Land zu sehen – und am Ende dann noch über eine Woche in Los Angeles zu bleiben.

Seattle, wo wir einen Off-Day vor der Show hatten und ich stundenlang durch die Stadt laufen konnte, hatte etwas urbanes, war aber doch viel ruhiger und unaufgeregter als zum Beispiel Chicago oder New York. Das fand ich sehr angenehm. Portland ist recht idyllisch und ganz anders als viele amerikanische Grßtädte. Ich habe mit einigen Amerikanern gesprochen und alle schwärmten von Portland. Die Stadt ist gleichermaßen Hipster-Hochburg und alternativ, es ist sehr grün und gibt viele Radwege und Radfahrer, Umweltbewusstsein wird groß geschrieben. Das ist schon sehr untypisch für die USA. Wir waren in Powell’s City of Books, das ist ein riesiger Buchladen, der sich über einen gesamten Straßenblock erstreckt. Es war beeindruckend dort zu stöbern.

Chicago

Ihr habt ja in jeder Stadt quasi im besten Haus vor Ort gespielt. Wie war das denn? Stellt sich da irgendwann eine Routine ein oder steht man einfach Nacht für Nacht mit offenen Mund dar?

Es ist natürlich sehr toll und beeindruckend und ich stehe jedes Mal wieder mit offenem Mund da und staune, dass ich in so tollen Häusern spielen darf. Aber gleichzeitig ist es mittlerweile fast normal geworden, denn auch auf den Europatourneen haben wir immer in den besten, schönsten Häusern gespielt.

Vielleicht kannst du zu jedem Venue etwas sagen?

Gruppenausflug zu den Niagara-Fällen.

Boston Symphony Hall – Ein beeindruckend großes Theater, in dem sonst eines der besten Orchester der Welt spielt. Es war ein schöner Abend – der perfekte Tourauftakt.

Buffalo University of Buffalo PAC – Das Venue liegt außerhalb der Stadt auf einem Campusgelände. Es ist modern und nicht so beeindruckend wie die meisten anderen Häuser. Aber Buffalo liegt unweit der Niagara-Fälle und die sind einfach nur breath taking! Zumal wir einen Ausflug dorthin in einem Partybus gemacht haben, den werde ich nie vergessen.

Washington Lincoln Theatre – Ein tolles altes Theater, wunderschön, wir hatten einen schönen Konzertabend dort.

New York Apollo Theater – Zum Apollo muss ich wohl nicht viel sagen. Ich durfte gleich an zwei Abenden in diesen heiligen Hallen spielen, in der schon so viele Stars auf der Bühne standen. Das Apollo ist wirklich ein außergewöhlich schönes Theater und die New Yorker waren ein tolles Publikum.

New Haven College St. Music Hall – Ein unspektakuläres Venue in einer recht jungen Unistadt unweit von New York. Dort befindet sich die Yale University, deren Campus war nur wenige Meter entfernt lag. Ich war sehr beeindruckt von der Schönheit der Gebäude und fühlte mich wie in einem amerikanischen Collegefilm.

Montreal Masion Symphonique – Ein moderner, architektonisch beeindruckender Theaterraum, der mit sehr viel Holz gebaut wurde. Soundtechnisch war es etwas schwierig, weil der Raum eher für klassische Musik gebaut ist. In Montreal war es sehr sonnig, aber sehr kalt – minus 6 Grad!

Toronto Danforth Music Hall – Ebenfalls ein schönes, altes Theater, aber nicht ganz zentral in der Stadt gelegen. Von Toronto hab ich daher leider nicht viel gesehen.

Kalamazoo State Theatre – Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, auch das Kalamazoo State Theatre ist ein wunderschönes altes Theater. Kalamazoo selbst ist eine Kleinstadt irgendwo in the Middle of Nowhere – deswegen waren auch nur 600 Besucher_innen da, was auffällig wenig ist für eine Show von José; aber diese 600 waren unglaublich gut drauf und wir hatten einen sehr tollen Abend!

Chicago Theater – Was für ein Haus! Ich würde sagen, dass das Chicago Theater das schönste Venue der Tour war. Wir waren alle völlig baff, als wir die Bühne und den Theaterraum gesehen haben: riesig groß, es passen 3.500 Leute rein; leider war der Abend aber nicht so gut besucht und das Publikum eher dezent.

Portland Schnitzer Hall – Ein sehr schönes, altes Haus mit einem beeindruckendend-pompösen Eingangsbereich.

Seattle Paramount Theatre – Tolles altes Theater, toller Abend, tolles Publikum!

Oakland Fox Theater – Wow! Ein wunderschönes altes Theater mit blau schimmernder Decke.

Reno Pioneer Center – Ein modernes Haus, bereits von Außen architektonisch sehr beeindruckend! Reno ist wohl die günstigere Ausgabe von Las Vegas, eine kleine, nicht sehr spannende Stadt.

Los Angeles Theater – Ein tolles, altes riesengroßes Theater mit unendlich vielen wunderschönen Räumen. Wir haben an einem Nachmittag im Untergeschoss in einem der unzähligen Räume, die alle wie Salons in irgendwelchen Schlössern aussehen, alle zusammen einen Track gespielt und gefilmt… wow! Und die Toiletten sahen unfassbar aus, wie kleine Zimmer in einem Schloss. Sowas hab ich noch nie gesehen.

Blick auf Niagara Falls

 

Die Palmen von LA I – Silver Lake

Ihr habt am Ende der Tournee noch ein paar Tage in Los Angeles dran gehangen und Aufnahmen gehabt. Für was und wann erscheinen diese?
Es war im Grunde nicht ganz klar, was wir da genau machen werden, wir nannten es im Vorfeld Workshop. Die Idee war die gleiche wie vor einigen Jahren erst in Berlin und dann in Göteborg, die String Theory auf tolle Sänger_innen und Musiker_innen treffen zu lassen und mit diesen zusammen ein Album aufzunehmen. Zwei Freunde, Musiker und Produzenten, die schon viele Jahre in Los Angeles leben, haben alles für uns organisiert – wir durften in einem riesigen, sehr schönen Hangar in Flughafennähe mit Streichern, Bläsern, Turntablisten und mit tollen Sänger_innen und Rapper_innen vier Tage lang aufnehmen. Dabei sind 13 Tracks/Songs entstanden.
Über eine Woche in Los Angeles zu sein war natürlich atemberaubend, ich bin ein großer Fan der Stadt. Nach dem letzten Tourkonzert hatte ich zwei Tage frei und habe einen Freund in Silver Lake besucht, einem sehr angesagten Stadtteil von Los Angeles. Er wohnt in einem schönen Häuschen in den Hügeln. Wir erkundeten ein wenig die Gegend und machten am zweiten Tag einen Ausflug nach Malibu Beach, da sah ich dann das Meer und diese ganzen tollen Häuser direkt am Strand, die ich nur aus Filmen kannte. Atemberaubend schön waren auch ein Spaziergang zum Sonnenuntergang durch den Hafen von Marina del Rey und der letzte Nachmittag nach dem Abschluss der Aufnahmen in Venice Beach am Boardwalk – was für ein Lebensgefühl! Wir flanierten an der Promenade entlang und bewunderten einen unfassbar talentierten jungen Skater und diese eine schöne, jungen Frau, die dort zusammen mit vielen anderen zu lauter Clubmusik Rollerskates fuhr.
In besonders schöner Erinnerung ist mir natürlich auch das Abschlussdinner mit der gesamten String Theory Besetzung und den beiden Freunden, die die Aufnahmen organisiertem, geblieben.


Zum Schluss nochmals zu „Freund“. Das Album hast du per Crowdfunding finanziert – wie hast du diesen Prozess der „Zusammenarbeit“ mit deinen Fans denn empfunden?

Es war alles sehr spannend. Natürlich weiß man am Anfang nicht, ob das Crowdfunding klappen wird. Insofern war es sehr schön zu sehen, dass ich noch viele Fans da draußen habe, die mich gerne unterstützen. Und auch meine vielen Bekannten und Freunde waren mit dafür verantwortlich, dass das Crowdfundingziel mehr als erreicht wurde.

Wie siehst du denn die Unterschiede zwischen den frühen Nullerjahren und heute?
Der Unterschied ist frappant. In den Nullerjahren war es noch viel einfacher, ein Label und eine Bookingagentur zu finden. Denn damals gab es noch viele Labels und denen ging es auch gut und man bekam einen ordentlichen Vertrag und auch einen Vorschuss, um ein Album zu produzieren. Heute ist es hingegen schwierig, Musik zu veröffentlichen. Die wenigen Labels, die es noch gibt, nehmen, wenn denn überhaupt, ein fertig produziertes Album entgegen, sprich, man geht als Musiker komplett in Vorleistung. Hinzu kommt, dass die Verträge einigermassen desaströs sind.
Aber natürlich ist es möglich, auch heute Musik zu machen und davon zu leben, es ist nur viel schwieriger geworden. Man muss kleinere Brötchen backen, eigenes Geld in die Hand nehmen und all seine Kontakte nutzen und möglichst viele Konzerte spielen, da man von Plattenverkäufen so gar nicht mehr leben kann.

 

 

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