Sonntag, 20.01.2019
JW1R29

Jede Woche ein Rant. Heute… Pseudofeministische Macker

Der pseudofeministische Macker stellt den vorläufigen Endgegner der JT1R Linke Macker Ranthologie™ dar. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand, die uns diese „Good Guys“ im Kampf gegen Sexismus und Patriarchat so gerne reichen. Denn lassen sich die anderen Macker-Typen mit einem nach ein paar Jahren Dorf-Antifa geschulten Blick relativ leicht identifizieren, tarnt sich der pseudofeministische Macker hinter Missy-Abo und „sexistische kackscheisse“-Aufnäher auch in deiner IL-Ortsgruppe.

Deshalb vorab: Ja, alle Männer sollten sich anti-sexistisch engagieren; aus Solidarität, Herrschaftskritik oder auch nur, weil auch Männer unter patriarchalen Strukturen leiden. Aber nein, nur weil es in deiner Instabio steht, du Frauen mit Achsel-, Scham- oder sogar Beinhaaren datest, sie beim Sex mit dir auch mal kommen dürfen und du ab und zu Sookee (lol) pumpst, bist du noch lange kein Feminist.

Der pseudofeministische Macker ist gefährlich, denn er ist mitten unter uns, ein Schläfer in links-feministischen Kreisen, und nicht selten will er eben genau das: mit Feminist*innen schlafen. Auch wenn ihm das selbst nicht so klar ist, denn der PFM denkt, er allein habe Sexismus überwunden: Falls du also, lieber Leser, ein linker Typ bist, dich als Feminist betrachtest und in den bisherigen Macker-Rants nicht wiederfinden konntest, solltest du scharf überlegen, ob in dir nicht doch ein, zwei oder fünfzehn Eigenschaften des PFM schlummern – die Dunkelziffer ist nämlich hoch und dieser Rant daher für dich. 

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Ein mäandernder Versuch zu verstehen, was die aktuellen Rauchzeichen im Dark Paradise Popkultur bedeuten.

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