Das ist das Dienstleistungsselbstverständnis der Deutschen Bahn?

Herzlich willkommen im Reisewahnsinn 2022.

Ich weiß, jammern über die Zustände bei Bahn- und Flugzeugbetrieb sind strictly first class problems, – dann aber doch nicht, denn zumindest das, was die Deutsche Bahn jeden Tag Millionen Pendler:innen in Deutschland zumutet, betrifft uns alle.

Und trotzdem habe ich einen Text über die katastrophalen Zustände immer wieder verschoben, doch die vorgestrige Demütigung war einfach zu viel. Dass von zehn Zügen, die ich im vergangenen Semester nach Bochum zum Unterrichten nehmen musste kein einziger pünktlich war, geschenkt; dass ich diverse Male gar auf halber Strecke zwischen Köln und meinem Zielort aussteigen musste, da am Zug was nicht mehr funktionierte, geschenkt; dass x Mal die Toiletten kaputt waren und das Bistro schon geschlossen, geschenkt; auch dass neuerdings zu den diversen App-Ausreden, warum die Züge verspätet kommen oder ausfallen die originelle Begründung hinzu gekommen ist, „man müsse auf das Personal warten, da es in einem anderen, natürlich verspäteten Zug anreise“, ebenfalls geschenkt; – aber vorgestern wurden wir nach einer wunderschönen Hochzeit und in bester Stimmung mal eben kriminalisiert, was eine ganz neue Definition des Verhältnisses zwischen Dienstleistungsanbieter und Kund:in ist, eines, wo man schon mehr als nur zarte Tendenzen zu S&M-Praktiken in sich tragen muss, um noch damit klar zu kommen.

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Record of the Week + Interview

Seoi Nage „The Gentle Way E.P.” 


"Im Laufe der Zusammenarbeit ist Jakob und mir dann aufgefallen, dass wir beide in unserem früheren Leben Judoka waren. Ich glaube, ich habe das etwas intensiver und länger betrieben als Jakob. Für mich war das eine intensive Erfahrung in recht stürmischen Zeiten in meiner Biografie, weshalb der Bezug zu diesem Thema auch ein besonderer ist."…

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Homestory

“Ich habe das alles nicht aus irgendwelchen Büchern gelernt” – Zu Besuch beim Whiskeyräuber

Der ungarische Volksheld Attila Ambrus beging während 1993 und 1999 neunundzwanzig Raubüberfälle …

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Hendrik Otremba – Interview  Benito

Hendrik Otremba: „Manchmal glaube ich, dass ich Sachen beschreibe, damit sie mir nicht passieren“

Mit seinem dritten Buch „Benito“ öffnet Hendrik Otremba, wie er selbst es im Gespräch mit Thom…

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Mr.Subtitle feat. Jamie Lidell “Yeti Park”

Viktor Marek, der so genannte General Manager unseres Hamburger Lieblingsclubs Golden Pudel, hat soe…

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Die Sterne „Hallo Euphoria” 


Nach 32 Jahren und 13 Alben ist Frank Spilker bei sich geblieben und hat die Sterne doch neu justier…

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Record of the Week

Too Slow To Disco 4 (How Do You Are? / Rough Trade)

Kaum zu glauben, aber wahr, Too Slow To Disco geht ins neunte Jahr: Was 2014 als Liebhaberprojekt de…

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Neue Maxis für den Dance Floor

Just go and throw your little hands up: Dance Yrself Clean

Hodge „Sub 100“ / „Night Journeys II – Jessy Lanza Remix“ / Little Dragon „Frisco“ /…

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